1. 04.05.2021 · ZEW (dsb/clu/sel)
    Forschung
    Unternehmensbesteuerung | MannheimTaxation | Index | internationaler Vergleich
    Die Abbildung zeigt die Entwicklung der effektiven Durchschnittssteuersätze.

    Die Corona-Pandemie hat die Staatsverschuldung in vielen Ländern regelrecht explodieren lassen. Es wundert daher nicht, dass auch die Unternehmensteuer als Einnahmenquelle, um gigantische Finanzlöcher in den öffentlichen Haushalten zu stopfen, nun in den Blick der Politik gerät. Hatte sich die Diskussion bisher vor allem darauf konzentriert, wie sich im Standortwettbewerb weltweit weitere Absenkungen der Unternehmensteuer verhindern lassen, gibt der steuerpolitische Kurswechsel in den USA und Großbritannien dieser Diskussion nun eine neue Richtung. Wenn Briten und US-Amerikaner mittlerweile eine Erhöhung der Unternehmensteuer ins Auge fassen, könnte auch in Deutschland die Frage aufgeworfen werden, ob Unternehmen steuerlich stärker in die Pflicht genommen werden sollten, um die hohen Corona-Defizite mitzufinanzieren.

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  2. 03.05.2021 · ZEW (ssi/deg)
    Forschung
    Gemeinschaftsaufgabe Regionale Wirtschaftsstruktur | Regionale Wirtschaftskraft | Regionale Wirtschaftsstruktur | Wirtschaftsförderung | Arbeitslosigkeit
    Zwei Männer unterhalten sich.

    Regionale Wirtschaftsförderung wirkt: Sie sichert Beschäftigung in strukturschwachen Gegenden und reduziert die regionale Ungleichheit – und zwar zu geringeren Kosten als andere politische Maßnahmen wie beispielsweise die Erhöhung von Geldzahlungen an Arbeitslose. Geht die Subvention hingegen zurück, sinkt die Beschäftigung. Dies zeigt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim in Kooperation mit der Universität Mannheim, die die Subventionen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in den Jahren 1997 bis 2017 untersucht. Die ZEW-Studie basiert auf Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und des Statistischen Bundesamts.

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  3. 29.04.2021 · ZEW (its/deg)
    Forschung
    M&A-Aktivität | Fusion | Übernahme
    Zwölfmonatsdurchzschnitt rutscht auf 78,91 Punkte

    Die Corona-Krise trifft Unternehmen hart. Auch M&A-Deals bleiben davon nicht verschont. So ist die Anzahl der Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&A) mit deutscher Beteiligung aufgrund der Corona-Pandemie stark zurückgegangen. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich auch bei M&A-Transaktionen auf internationaler Ebene. So hat die Anzahl der Fusionen und Übernahmen von und mit Unternehmen, die in Nordamerika, China oder Westeuropa ansässig sind, ebenfalls deutlich abgenommen. Das ergibt eine aktuelle Erhebung des ZEW Mannheim auf Basis der Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk, a Moody’s Analytics Company.

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  4. 28.04.2021 · ZEW (fhe/deg)
    Kommentar
    Federal Reserve Bank | Zinspolitik | Geldpolitik
    Professor Dr. Friedrich Heinemann.

    Die US-amerikanische Notenbank Fed hat keine Änderung an den Leitzinsen vorgenommen. Diese bleiben weiter im Korridor von 0,0 bis 0,25 Prozent. Auch hat der Zentralbankrat der Fed trotz des Arbeitsmarkt-Aufschwungs noch keine Verlangsamung der Wertpapierkäufe beschlossen. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  5. 28.04.2021 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    ZEW Research Seminar | EU-Staaten | EZB
    ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann.

    Der richtige Umgang mit der hohen Staatsverschuldung vieler Staaten der Eurozone in der Nach-Covid-Zeit steht heute im Mittelpunkt der Diskussion bei einem englischsprachigen Seminar von ZEW Mannheim und EconPol Europe in Zusammenarbeit mit der Brigitte Strube Stiftung. Es diskutieren Dr. Cinzia Alcidi, Director of Research, Head of the Economic Policy Unit am Centre for European Policy Studies (CEPS) in Brüssel; Prof. Volker Wieland, Ph.D., Professor für Monetäre Ökonomie an der Goethe-Universität Frankfurt und Mitglied der Wirtschafsweisen; sowie Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Forschungsbereichsleiter und Experte für Öffentliche Finanzwirtschaft am ZEW. Zum möglichen Umgang mit der Staatsverschuldung in der Eurozone äußert sich Heinemann wie folgt:

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  6. 27.04.2021 · ZEW (bga/akn/its/sel)
    Forschung
    Verbraucher | Verbraucherpreisindex
    Symbolbild eines gefüllten Einkaufswagens.

    Deutsche Verbraucher/innen sind von steigenden Preisaufschlägen im Handel, im Grundstücks- und Wohnungswesen, im Gesundheits- und Sozialwesen und bei sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen stärker betroffen als die Gesamtwirtschaft – mit beständigem Trend. Insbesondere Haushalte mit niedrigen Einkommen wie Rentner/innen werden durch solche Aufschläge negativ belastet, belegt eine Studie des ZEW Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz. Gründe dafür können etwa die steigende Marktmacht von Firmen oder auch die Unternehmenskonzentration sein.

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  7. 26.04.2021 · ZEW (kki/deg)
    Forschung
    Altersvorsorge | Immobilien
    Symbolbild mit Häuser in einem typischen Vorort.

    Obwohl sie ein schuldenfreies Eigenheim besitzen, sorgen sich rund 420.000 Haushalte über 65 Jahre um ihre Finanzen. Im Vergleich zu anderen Altersvorsorge-Produkten ist der Markt für Umkehrhypotheken jedoch kaum entwickelt. Gründe hierfür finden Wissenschaftler/innen des ZEW Mannheim sowohl auf Anbieter- als auch auf Verbraucherseite. Der aktuellen Studie zufolge könnte das Marktpotenzial in Zukunft jedoch deutlich wachsen.

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  8. 21.04.2021 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Corona-Virus | Europäische Integration und EU-Politik | Öffentlicher Haushalt | Öffentliche Schulden
    Prof. Dr. Friedrich Heinemann zum Wiederaufbaufonds der EU.

    Das Bundesverfassungsgericht macht den Weg für den 750 Milliarden Euro schweren Corona-Wiederaufbaufonds der EU in Deutschland frei. Über die eigentliche Verfassungsklage ist damit noch nicht entschieden. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Forschungsbereichsleiter und Experte für Öffentliche Finanzwirtschaft am ZEW Mannheim, kommentiert wie folgt:

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  9. 20.04.2021 · ZEW (msc/sel)
    Forschung
    Greater China | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator
    Konjunkturausblick für China ist weiterhin sehr positiv.

    In der aktuellen Umfrage vom April 2021 (06.04.-14.04.2021) steigt der CEP-Indikator um 3,5 Punkte auf einen neuen Wert von 46,3 Punkten. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) vom ZEW Mannheim in Kooperation mit der Fudan Universität, Shanghai, erhoben wird, gibt die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China auf Sicht von zwölf Monaten wieder.

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  10. 16.04.2021 · ZEW (dos/deg)
    Forschung
    Corona-Virus
    Die abnehmende Risikobereitschaft der Haushalte komme durch finanzielle Verluste und damit verbundene Unsicherheit zustande.

    Personen, die durch die Corona-Pandemie starke finanzielle Einbußen erfahren, zeigen eine signifikant geringere Risikobereitschaft. Dieser Zusammenhang ist bei Haushalten mit geringem Einkommen besonders stark ausgeprägt. Andere Persönlichkeitsmerkmale wie Geduld und Kontrollüberzeugung hingegen ändern sich nach wirtschaftlichen Verlusten nicht. Das belegt eine aktuelle Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des ZEW Mannheim.

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