1. 01.09.2021 · ZEW (awh/vgr/deg)
    Kommentar
    Mobilfunkmarkt | Mobilfunknetz | Auktionen | Marktdesign
    Symbolbild für digitale Netze

    Ende 2025 laufen die Nutzungsrechte für die Mobilfunk-Frequenzen 800 MHz, 1.800 MHz und 2,6 GHz aus. Die Bundesnetzagentur hat daher eine Diskussion angestoßen, wie die Mobilfunkfrequenzen ab 2026 so bereitgestellt werden können, dass ein funktionsfähiger Mobilfunkmarkt und eine optimale Versorgung der Bevölkerung mit mobilem Breitband gewährleistet ist. Hierzu veröffentlichte die Behörde ein Szenarienpapier, zu dem ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D., und Prof. Dr. Vitali Gretschko, Leiter des Forschungsbereichs „Marktdesign“ am ZEW Mannheim, Stellung nehmen.

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  2. 30.08.2021 · ZEW (fhe/deg)
    Kommentar
    Inflation | Preisniveau; Inflation; Deflation
    Prof. Dr. Friedrich Heinemann

    Das Statistische Bundesamt hat die vorläufigen Ergebnisse zur Entwicklung der deutschen Inflationsrate im August 2021 veröffentlicht. Die am deutschen Verbraucherpreisindex gemessene Inflationsrate ist  diesen Berechnungen zufolge leicht von 3,8 Prozent im Vormonat auf 3,9 gestiegen. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  3. 30.08.2021 · ZEW (awh/rha)
    Forschung
    Digitalisierung | Klimaschutz | Energieeffizienz
    Blaues Render-Bild mit einer Wolke voller Symbole zur Digitalisierung

    Die Digitalisierung bietet bislang wenig genutzte Chancen, um die Klimaziele zu erreichen. Durch neue Geschäftsmodelle, Produkte oder verbesserte interne Prozesse kann die Digitalisierung den Energieverbrauch senken. Allerdings nutzen hiesige Unternehmen diese Möglichkeit nur selten. Als Grund für Digitalisierungsprojekte rangiert die Energieeinsparung weit hinter Themen wie Kundenanforderungen, Innovationsdruck oder Kosteneinsparungen und gesetzliche Anforderungen.

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  4. 26.08.2021 · ZEW (awh/rha)
    Forschung
    Ein Glas mit Kleingeld steht auf einem Regalbrett.

    In der globalen Wirtschaft stehen Staaten weltweit vor der Aufgabe, eine faire Besteuerung von Konzernen durchzusetzen. Die OECD hat Lösungen für dieses Problem vorgeschlagen. Die Pläne der OECD sehen vor, Teile der Konzernumsätze dort zu versteuern, wo sie erlöst werden, und eine globale Mindeststeuer mit weitreichenden Abzugsverboten für grenzüberschreitende Transaktionen einzuführen. Jüngst haben sich die G20-Staaten auf diese Maßnahmen geeinigt und wollen dabei einen globalen Mindeststeuersatz von mindestens 15 Prozent. Dieser bleibt jedoch unter dem schon heute in vielen Ländern vorhandenen Steuerniveau.

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  5. 25.08.2021 · ZEW (kki/deg)
    Forschung
    Landkarte von Osteuropa, farblich markiert ist der unterschiedliche Rückzug der Korrespondenzbanken

    Europäische Schwellenländer können sich weniger am Welthandel beteiligen seit sich Korrespondenzbanken zurückziehen. Grund hierfür ist eine stärkere Strafverfolgung von Finanzkriminalität durch die US-Behörden. Das Fehlen von Banken, die Handelsfinanzierungen anbieten und grenzüberschreitende Zahlungen vom Importeur an den Exporteur abwickeln, erschwert den Handel mit und für diese Länder deutlich. Das zeigt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim auf Basis von Daten aus 17 osteuropäischen Schwellenländern, dem sogenannten Emerging Europe.

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  6. 24.08.2021 · ZEW (awh/rha)
    Forschung
    Wirtschaftspolitik | Corona-Virus | Europa
    Frau läuft zwischen zwei großen Gebäuden auf eine Glasfassade zu. Auf dieser ist eine EU-Flagge zu sehen.

    Neben den gesundheitlichen stellen auch die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie enorme Herausforderungen dar. Mit einem Milliardenpaket unterstützt die EU deshalb die Mitgliedsstaaten bei der Erholung und verschuldet sich hierfür eigens über EU-Anleihen. Gleichzeitig haben sich die Einzelstaaten dazu verpflichtet, für die Tilgung dieser Schulden Zusatzbeiträge zu zahlen, wofür sie gemeinsam haften.

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  7. 19.08.2021 · ZEW (awh/rha)
    Forschung
    Wirtschaftspolitik | Energiepolitik | Klimapolitik

    Deutschland und die anderen EU-Länder haben sich ehrgeizige Klimaziele für 2030 gesetzt. Nach Plänen der EU soll zu dem bereits bestehenden Emissionshandelssystem für Industrie und Energieerzeugung (EU ETS) ein weiteres kommen. Dann werden künftig auch in den Sektoren Verkehr und Wärme Emissionen gehandelt. Nach derzeitiger Planung kommen so auf Deutschland jährliche Kosten von 2,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu.

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  8. 19.08.2021 · ZEW (sgo/sel)
    Forschung
    Junge Unternehmen | Corona-Virus | Gründungsgeschehen
    Das Balkendiagramm zeigt einen eindeutig positiven Trend der Gründerzahlen in den vergangenen Jahren.

    Die Pandemie hat das Gründungsgeschehen in Deutschland 2020 nur geringfügig gebremst. Nach einer gemeinsamen Untersuchung von Creditreform und dem ZEW Mannheim sind im vergangenen Jahr knapp 165.000 Unternehmen neu an den Start gegangen. Je nach Branche verlief die Entwicklung jedoch sehr unterschiedlich. Ungeachtet der Corona-Krise ist die Zahl der Unternehmen im vergangenen Jahr leicht auf knapp 3,3 Millionen gestiegen. Erneut wurden mehr Unternehmen gegründet als geschlossen. Das vom ZEW aufbereitete Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verzeichnete rund 156.000 Schließungen etwa aufgrund von Geschäftsaufgaben oder Insolvenz.

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  9. 16.08.2021 · ZEW (awh/deg)
    Kommentar
    Krisenbewältigung | Wirtschaftskrise | Luftfahrtindustrie | Luft- und Raumfahrtindustrie | Passagierluftfahrt
    Personenfoto von ZEW-Präsident Achim Wambach.

    Heute hat der Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes angekündigt, Anteile am Luftfahrtunternehmen Lufthansa verkaufen zu wollen. Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident des ZEW Mannheim und Mitglied der Monopolkommission, erklärt dazu:

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  10. 16.08.2021 · ZEW (jdo/jki/sel)
    Forschung
    Corona-Virus | Unternehmen | Künstliche Intelligenz
    Die Visualisierung der Klassifizierung zeigt die Unterschiede der Unternehmenskommunikation in verschiedenen Branchen.

    Ölkrise, Platzen der Internetblase, Finanz- und Bankenkrise, Corona-Pandemie – ökonomische Schocks der vergangenen fünfzig Jahre mit oft gravierenden Folgen für die Unternehmenslandschaft. Zielgerichtetes staatliches Handeln und Unterstützung dort, wo sie am dringendsten benötigt wird, ist bei solch unerwarteten Ereignissen oft nur mit erheblicher Zeitverzögerung möglich, denn hilfreiche Daten sind zu Beginn einer Krise meist nicht verfügbar. Die KI-basierte Analyse von Unternehmenswebseiten kann hier Abhilfe schaffen, indem sie traditionelle Erhebungsmethoden ergänzt und zeitnah zuverlässige Frühprognosen liefert. Das zeigen Untersuchungen des ZEW Mannheim in Kooperation mit der Justus-Liebig-Universität Gießen in der Corona-Krise.

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