1. 24.02.2021 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Corona-Virus | Deutschland | Öffentlicher Haushalt

    Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hat die Corona-Krise im Jahr 2020 zu einem Finanzierungsdefizit des Staates in Höhe von 139,6 Milliarden Euro geführt. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  2. 22.02.2021 · ZEW (ibe/deg)
    Forschung
    Innovation | Innovationsaktivität | Corona-Virus
    Die EFI-Mitglieder stehen um einen Bildschirm, auf dem Bundeskanzlerin Merkel und Bundesforschungsministerin Karliczek zu sehen sind.

    Das aktuelle Jahresgutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), das heute der Bundeskanzlerin pandemiebedingt virtuell übergeben wurde, analysiert u. a. die Auswirkungen der Corona-Krise auf Forschungs- und Innovationsaktivitäten (F&I) von Unternehmen und bezieht Stellung zur aktuellen F&I-Politik der Bundesregierung.

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  3. 22.02.2021 · ZEW (clu)
    Kommentar
    Corona-Virus
    Das Corona-Steuerhilfegesetz ist laut Christopher Ludwig nicht ausgereift genug, um die Krise abzufangen.

    Das dritte Corona-Steuerhilfegesetz fällt nicht ehrgeizig genug aus, um die Folgen der Krise abzufedern. Die Corona-Krise trifft die deutsche Wirtschaft noch viel härter als die Finanzkrise. Gemessen am Ausmaß der Krise geraten die Maßnahmen insgesamt zu zaghaft und wenig innovativ. Deshalb sind weitergehende Maßnahmen angemessen. Diese Position hat Christopher Ludwig, Wissenschaftler im Forschungsbereich „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, heute bei einer Expertenanhörung im Finanzausschuss des Bundestages in Berlin zum dritten Corona-Steuerhilfegesetz deutlich gemacht:

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  4. 22.02.2021 · ZEW (srf/sel)
    Nachgefragt
    Gesundheitsökonomik | Gesundheitsversorgung | ZEWnews
    Nachgefragt bei Dr. Simon Reif zur breiten Versorgung und begrenzten Ressourcen.

    Die Gesundheitswirtschaft hat nicht nur eine erhebliche ökonomische Bedeutung für Deutschland – Gesundheitsleistungen sind auch essenzieller Bestandteil der Daseinsvorsorge für Bürger/innen. Das ZEW hat zu Beginn des Jahres 2021 die Projektgruppe „Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik“ ins Leben gerufen. Was Gesundheitsökonomie ist, wo uns diese im Alltag begegnet und welchen Forschungsfragen die Projektgruppe nachgeht, erläutert ZEW-Ökonom Dr. Simon Reif im Interview.

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  5. 22.02.2021 · ZEW (csp/vdu/sel)
    Forschung
    EU-Kommission | Multinationale Unternehmen
    Finanzunternehmen sehen Schwäche im CbCR.

    Country-by-Country-Reporting (CbCR) wird von den EU-Mitgliedstaaten und den berichtenden Finanzunternehmen sehr heterogen umgesetzt. Anstatt für mehr Steuertransparenz zu sorgen, offenbaren CbCRs eine mangelnde Vergleichbarkeit und Probleme bei der Interpretation der Berichte. Auslöser hierfür sind ungenaue Vorgaben hinsichtlich der Berechnung und Darstellung der CbCR-Daten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des ZEW Mannheim und der Universität Mannheim. Die Europäische Kommission sollte daher, so das Fazit der Studie, klare und einheitliche Richtlinien sowie Definitionen eines CbCR-Berichts veranlassen, bevor sie die Berichterstattungspflicht auf alle multinationalen Unternehmen ausweitet.

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  6. 18.02.2021 · ZEW (srf/ssu/sel)
    Forschung
    Gesundheitsökonomik | Corona-Virus
    Dr.  Simon Reif, Leiter der Projektgruppe „Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik“ am ZEW sieht die Lösung in standardmäßigen Schnelltests.

    Die Anzahl der Krebsvorsorgeuntersuchungen ist vor allem während der ersten Welle der Coronavirus-Pandemie im Frühjahr 2020 stark zurückgegangen. Das kann sich langfristig negativ auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirken, denn eine spät erkannte Krebserkrankung kann sich negativ auf den Behandlungserfolg auswirken. Die Angst vor Ansteckung mit Corona spielt bei ausbleibenden Arztbesuchen zur Vorsorge anscheinend eine große Rolle. Dies bestätigen Befragungsdaten ebenso wie eine aktuelle Auswertung von Suchhäufigkeiten auf Google-Trends-Daten durch Ökonomen des ZEW Mannheim.

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  7. 17.02.2021 · ZEW (srf/sel)
    Forschung
    Gesundheitsökonomik | Gesundheitsversorgung

    Die Projektgruppe „Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik“, die zum 1. Januar 2021 am ZEW Mannheim die Arbeit aufgenommen hat, kann bereits wenige Wochen nach ihrer Gründung einen schönen Erfolg verbuchen. Ihr Antrag auf Förderung eines umfangreichen Forschungsprojekts auf dem Gebiet der Gesundheitsökonomik wurde vom Land Baden-Württemberg positiv beschieden. Das ZEW-Projekt ist eines von insgesamt 17 Projekten, die im Rahmen des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg in diesem und im nächsten Jahr mit insgesamt 51,9 Millionen Euro gefördert werden.

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  8. 16.02.2021 · ZEW (msc/fbr/jrr/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    Konjunkturumfrage | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | Deutschland | Europa | ZEW-Finanzmarkttest
    ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen in der aktuellen Februarumfrage 2021 erneut deutlich an und liegen mit 71,2 Punkten um 9,4 Punkte höher als im Januar. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland verschlechtert sich geringfügig im Vergleich zum Vormonat. Der Lageindikator beträgt im Februar minus 67,2 Punkte. Dies sind 0,8 Punkte weniger als im Januar. Damit befindet sich die Lageeinschätzung seit sechs Monaten praktisch unverändert auf dem gleichen niedrigen Niveau. „Die Finanzmarktexpertinnen und -experten schauen optimistisch in die Zukunft. Sie sind zuversichtlich, dass die deutsche Wirtschaft auf Sicht von sechs Monaten wieder auf Wachstumskurs sein wird. Vor allem bei Konsum und Handel wird ein deutlicher Aufholprozess erwartet. Damit einher geht auch eine höhere Inflationserwartung“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D., die aktuellen Erwartungen.

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  9. 15.02.2021 · ZEW (vro/der/sel)
    Informationswirtschaft
    IKT | Informationswirtschaft
    Dr. Daniel Erdsiek und Vincent Rost aus dem Forschungsbereich „Digitale Ökonomie“ zur Unternehmensgefährdung durch Cyberangriffe.

    Die Gefahr, zum Opfer von Cyberangriffen zu werden, ist aus Sicht vieler Unternehmen im vergangenen Jahr gestiegen. Fast jedes vierte Unternehmen in der Informationswirtschaft gibt an, dass sich die Gefahr seit Anfang 2020 erhöht habe. Dies zeigt eine aktuelle Befragung des ZEW Mannheim, an der sich mehr als 900 Unternehmen in der Informationswirtschaft beteiligt haben.

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  10. 12.02.2021 · ZEW (awh/deg/cra)
    Forschung
    Innovation | Innovationsaktivität | Deutschland
    Trotz der Pandemie bleiben Innovationsausgaben vergleichsweise robust.

    Die Innovationsausgaben der Unternehmen in Deutschland sind im Jahr 2019 erneut gestiegen und erreichten mit 176,9 Mrd. Euro einen neuen Spitzenwert. Immer mehr Unternehmen setzten beim Thema Innovation auch auf einen langen Atem: Der Anteil der Unternehmen, die kontinuierlich Forschung und Entwicklung betreiben, ist in 2019 gegenüber dem Vorjahr mit acht Prozent deutlich gestiegen. Dies zeigt, dass die Unternehmen nachhaltig in neue Technologien, Produkte und Prozesse investieren. Die Planzahlen für das Jahr 2020, die Mitte des Jahres abgegeben wurden, sind angesichts der Pandemie noch vergleichsweise robust: Trotz Corona gehen die Unternehmen in Deutschland nur von einem leichten Rückgang der Innovationsausgaben um 2,2 Prozent im Vergleich zu 2019 aus. Angesichts eines prognostizierten Rückgangs der Wirtschaftsleistung in Deutschland von mehr als fünf Prozent ist dies ein moderater Einschnitt.

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