1. 05.08.2022 · ZEW (mlu/sel)
    Forschung
    Mindestlohn | Wettbewerb | Marktaustritt | Markteintritt | Deutschland | Arbeitsproduktivität

    Schon im Juli dieses Jahres stieg der Mindestlohn auf 10,45 Euro brutto je Stunde. Im Oktober wird dann die Lohnuntergrenze auf 12 Euro angehoben. Eine Studie des ZEW Mannheim im Auftrag der Mindestlohnkommission zeigt nun, dass die Mindestlohn-Einführung 2015 sowie die erste Erhöhung im Januar 2017 kaum Marktaustritte von Unternehmen verursacht hat. Die Forscher/innen stellen außerdem fest, dass manche Branchen durch die Lohnuntergrenze teils sogar produktiver wurden – und so den Wettbewerb insgesamt förderten.

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  2. 01.08.2022 · ZEW (der/sel)
    Forschung
    Informationswirtschaft | Verarbeitendes Gewerbe | Corona-Virus | Unternehmen | Deutschland

    Infolge der Corona-Pandemie erwarten Unternehmen in Deutschland einen starken und langfristigen Anstieg der Arbeitszeit, die im Homeoffice erbracht wird. Wie eine aktuelle Unternehmensbefragung des ZEW Mannheim zeigt, erwarten Unternehmen der Informationswirtschaft, dass nach der Pandemie ein durchschnittlicher Anteil von 24 Prozent der Arbeitszeit ihrer Beschäftigten von zu Hause aus geleistet wird. Vor der Pandemie lag dieser Anteil noch bei lediglich 9 Prozent der Arbeitszeit. Im Verarbeitenden Gewerbe verdoppelt sich der durchschnittliche Anteil der Arbeitszeit im Homeoffice derweil von 3 Prozent vor Corona auf 6 Prozent nach Corona. „Sowohl kleine, mittlere als auch große Unternehmen rechnen mit einem deutlichen Anstieg des Homeoffice-Anteils der Arbeitszeit. Die erwartete Verlagerung ins Homeoffice ist allerdings in großen Unternehmen am stärksten ausgeprägt“, sagt Dr. Daniel Erdsiek, Wissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich „Digitale Ökonomie“.

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  3. 27.07.2022 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    geldpolitische Entscheidungen | Zins | USA | Notenbank
    ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann kommentiert die Entscheidung der Notenbank Fed ihre Leitzinsen unverändert zu lassen.

    Die US-amerikanische Notenbank Fed stemmt sich mit einer weiteren Zinserhöhung gegen die hohe Inflation. Zum zweiten Mal in Folge erfolgt mit 0,75 Prozentpunkten ein besonders großer Zinsschritt. Damit wird nun bereits eine Zinsspanne von 2,25 bis 2,5 Prozent erreicht, während die Euro-Zinsen noch bei null liegen. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  4. 26.07.2022 · ZEW (lgi/sel)
    Forschung
    Öffentliche Beschaffung | Europa | Gas | Energiepolitik

    Seit Beginn des Ukraine-Kriegs haben die EU-Länder die Dringlichkeit erkannt, ihre Abhängigkeit von russischem Erdgas zu mindern und gleichzeitig die europäischen Bürger/innen und Unternehmen vor exorbitanten Energiekosten zu schützen. Eine gemeinsame EU-weite Beschaffung von Erdgas könnte bei beiden Problemen Abhilfe schaffen. Zudem wäre es ein wirksames Mittel, um Energiepreisspitzen zu verhindern, wie ein aktueller Policy Brief des ZEW zeigt.

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  5. 21.07.2022 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    geldpolitische Entscheidungen | EZB | Geldpolitik | Zins
    Personenfoto von Prof. Dr. Friedrich Heinemann.

    Angesichts der hohen Inflation in der Eurozone hat der EZB-Rat eine Zinserhöhung von 50 Basispunkten beschlossen. Außerdem hat sie ein „Transmissionsschutz-Instrument“ beschlossen. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  6. 20.07.2022 · ZEW (mar/sel)
    Termine und Nachrichten
    Arbeitswelt | Digitalisierung | Berufung | Gremien

    Die stellvertretende Leiterin des Forschungsbereichs „Arbeitsmärkte und Sozialversicherungen“ am ZEW in Mannheim, Prof. Dr. Melanie Arntz, ist zum Mitglied des Rats der Arbeitswelt berufen worden. Das unabhängige und interdisziplinäre Expertengremium verantwortet den jährlichen Arbeitswelt-Bericht, welcher dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) übergeben wird.

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  7. 20.07.2022 · ZEW (pab/sel)
    Forschung
    Industrialisierung | Arbeitsmarkt | Deutschland | BIP

    Die wirtschaftlichen Gewichte auf dem Gebiet der ehemaligen Bundesrepublik Deutschland haben sich in den vergangenen 100 Jahren grundlegend verschoben: Die Regionen in der nördlichen Landeshälfte mit ehemals hoher Wirtschaftskraft, hohen Löhnen und traditionellen Industrien haben eine starke Deindustrialisierung durchgemacht und sind im regionalen Ranking des Bruttoinlandsprodukts massiv zurückgefallen. Beispiele hierfür sind das Ruhrgebiet, aber auch Bremen und andere Küstenregionen. Viele süddeutsche Regionen hingegen, insbesondere in Bayern, haben den Aufstieg von einer rückständigen, landwirtschaftlich geprägten Wirtschaft zu neuen, innovativen Industriezentren geschafft. Eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim gemeinsam mit der Universität Bayreuth führt diesen Umschwung auf regionale Unterschiede in der Frühindustrialisierung im 19. Jahrhundert zurück. Diese Unterschiede erklären beinahe die Hälfte des derzeitigen Nord-Süd-Gefälles beim Pro-Kopf-Einkommen deutscher Regionen.

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  8. 15.07.2022 · ZEW (thc/deg)
    Forschung
    ZEW-Konjunkturerwartungen | Konjunkturprognose | Wachstumsrate | ZEW-Finanzmarkttest
    Prognosekorridor des deutschen Wirtschaftswachstums

    Die deutsche Wirtschaft wird im Jahr 2022 nur moderat um 1,5 Prozent wachsen, so die Einschätzung von Finanzmarktexperten/-innen, die das ZEW Mannheim im Juli 2022 erhoben hat. Ihre Prognose für das Jahr 2023 haben die Befragten im Vergleich zum April 2022 von damals 2,5 auf 1,5 Prozent korrigiert. Ein Wiederanstieg des Wirtschaftswachstums wird mit 2,0 Prozent erst für 2024 prognostiziert.

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  9. 14.07.2022 · ZEW (ibe/mlr/sel)
    Termine und Nachrichten
    Bundesregierung | Gremien | Berufung | Digitale Ökonomie | Digitalisierung

    Die Leiterin des Forschungsbereichs „Digitale Ökonomie“ am ZEW in Mannheim, Prof. Dr. Irene Bertschek, ist im Namen von Bundeskanzler Olaf Scholz zum Mitglied des neu eingerichteten Zukunftsrats berufen worden. Der Zukunftsrat löst das Vorgängerformat des Innovationsdialogs zwischen Bundesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft ab. Er soll Entwicklungen, Erkenntnisse und Trends im Innovationskreislauf beobachten und Vorschläge zur Stärkung von Resilienz und technologischer Souveränität bei Schlüsseltechnologien und Digitalisierung entwickeln. Dem Beratungsgremium gehören hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Unternehmen an.

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  10. 12.07.2022 · ZEW (fbr/msc/thc/deg)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    ZEW-Konjunkturerwartungen | Konjunkturumfrage | Konjunkturindikator | Konjunkturforschung | Konjunkturprognose | Deutschland | Europa | ZEW-Finanzmarkttest
    Grafik der ZEW-Konjunkturerwartungen Juli 2022

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland brechen in der aktuellen Umfrage vom Juli 2022 um 25,8 Punkte auf einen Wert von minus 53,8 Punkten ein. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland geht ebenfalls sehr stark zurück und liegt aktuell bei minus 45,8 Punkten, 18,2 Punkte unter dem Wert des Vormonats. Lageeinschätzung und Erwartungen sind damit sogar etwas unter den Werten, die sich im März 2020 zu Beginn der Coronakrise ergaben.

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