1. 29.11.2021 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Inflation | Verbraucherpreisindex | Statistisches Amt
    Foto des ZEW-Ökonomen Friedrich Heinemann

    Das Statistische Bundesamt hat die vorläufigen Ergebnisse zur Entwicklung der deutschen Inflationsrate im November 2021 veröffentlicht. Die am deutschen Verbraucherpreisindex gemessene Inflationsrate ist  diesen Berechnungen zufolge weiter auf 5,2 Prozent gestiegen. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  2. 29.11.2021 · ZEW (pab/kso/deg)
    Forschung
    Berufliche Integration | Soziale Integration | Internationale Migration | Migrationspolitik | Migrationsforschung | Flüchtlinge
    Balkendiagramm, das zeigt, mit was

    Die deutsche Zivilgesellschaft hat nach dem Herbst 2015 bei der Integration von Geflüchteten eine wichtige Rolle gespielt. In Landkreisen, wo aktive Ehrenamtsgruppen existierten, kamen Geflüchtete häufiger in Kontakt mit Deutschen, verfügen über bessere Deutschkenntnisse und berichten über eine höhere Lebenszufriedenheit. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Analyse des ZEW Mannheim.

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  3. 15.11.2021 · ZEW (fbr/deg)
    Forschung
    Finanzmärkte | Geld- und Finanzmärkte | Inflation | Inflationsrate
    Ältere Frau zählt Bargeld vor sich auf einem Tisch.

    Die derzeit sehr hohen Inflationsraten bei den Verbraucherpreisen im Eurogebiet sollen in den nächsten zwei Jahren zwar allmählich zurückgehen, werden in diesem Zeitraum aber deutlich über der Zielmarke der EZB von zwei Prozent prognostiziert. Probleme bei internationalen Lieferketten, Rohstoffknappheit und hohe Energiepreise sollen bis 2023 als Inflationstreiber an Bedeutung verlieren. Der Einfluss der Lohnentwicklung auf die Inflationsraten im Eurogebiet wird dagegen insbesondere für das Jahr 2022 deutlich größer beurteilt als in vergangenen Erhebungen.

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  4. 11.11.2021 · ZEW (fhe/deg)
    Kommentar
    Inflation | Steuerschätzung
    Bild von Prof. Dr. Friedrich Heinemann.

    Der „Arbeitskreis Steuerschätzungen“ legt heute die Ergebnisse seiner neuen Analyse vor. Im bereits bekannt gewordenen Ergebnis erholen sich die Steuereinnahmen in den kommenden Jahren deutlich rascher von der Pandemie als bisher angenommen.

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  5. 11.11.2021 · ZEW (msf/deg)
    Forschung
    Digitale Ökonomie | Souveränität | Wettbewerbsfähigkeit
    Diagramm zur Befragung der Informationswirtschaft und dem verarbeitendem Gewerbe.

    Es mangelt an „digitaler Souveränität“ in Deutschland und Europa. Dies gefährdet die künftige Handlungsfähigkeit sowie die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und deren europäischer Partner. Zu diesem Ergebnis kommen eine umfassende Bestandsaufnahme der bestehenden Literatur und eine repräsentative Unternehmensbefragung des ZEW Mannheim. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hat das ZEW mehr als 1.200 Unternehmen aus Informationswirtschaft und Verarbeitendem Gewerbe befragt.

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  6. 11.11.2021 · ZEW (csp/deg)
    Forschung
    Steuervermeidung | Steuerplanung | Steuergerechtigkeit | Unternehmensbesteuerung
    Glas mit Münzen gefüllt steht auf Regalbrett vor Betonwand

    Europäische Konzerne sind künftig verpflichtet, ihre länderbezogenen Erträge und Ertragssteuern zu veröffentlichen („Country-by-Country-Reporting“). Einem entsprechenden Richtlinienentwurf hat das Parlament der Europäischen Union (EU) heute zugestimmt. Ziel der Offenlegung ist die Aufdeckung und Eindämmung von Steuervermeidungspraktiken. Bereits die Ankündigung einer vorläufigen politischen Einigung zur Einführung einer solchen Richtlinie am 1. Juni 2021 hatte zu deutlichen Reaktionen am Kapitalmarkt geführt: So hat das ZEW Mannheim in Kooperation mit der Universität Mannheim bis zu zwei Tage nach der Ankündigung kumulierte durchschnittliche abnormale Renditen zwischen -0,499 und -0,699 Prozent nachgewiesen. Dies entspricht einem Wertverlust der Unternehmen von 48 bis 65 Milliarden Euro.

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  7. 10.11.2021 · ZEW (pbo/bpe/deg)
    Forschung
    Forschung und Entwicklung | China
    Rotes traditionelles chinesisches Gebäude vor blauem Himmel

    Die chinesische Regierung hat sich mit dem 14. Fünfjahresplan das ehrgeizige Ziel gesetzt, eine stärker innovationsbasierte Wirtschaft zu schaffen und bis zum Jahr 2050 die Weltspitze in Wissenschaft und Technik zu erreichen. Dafür sollen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) zwischen 2021 und 2025 um mindestens sieben Prozent jährlich steigen. Um dieses Ziel zu realisieren, sind unter anderem umfangreiche Subventionen für die Durchführung von FuE in Unternehmen geplant. Jedoch ist es damit nicht getan: Wie eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim zeigt, ist Subventionsmissbrauch in der Vergangenheit in China weit verbreitet gewesen und steht schon lange einem effizienten Einsatz der staatlichen Fördermittel im Wege. Daher wurde bereits im Jahr 2006 eine Neuausrichtung von Chinas Innovations- und Industriepolitik von zahlreichen Maßnahmen begleitet, um sowohl die Förderinstrumente zu verbessern als auch deren Missbrauch einzudämmen. „Sollten solche Maßnahmen in Zukunft noch besser greifen, wird China ein zunehmend innovativer Wettbewerber auf dem Weltmarkt werden und gewinnt gleichzeitig an Attraktivität als FuE-Standort für ausländische Unternehmen“, ordnet Dr. Philipp Böing, Chinaexperte am ZEW, die Ergebnisse der Studie ein.

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  8. 09.11.2021 · ZEW (awh/msc/fbr/deg)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    ZEW-Konjunkturerwartungen | ZEW-Finanzmarkttest | Konjunkturumfrage | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | Konjunkturforschung | Deutschland | Europa
     ZEW-Index steigt auf 31,7 Punkte.

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen in der aktuellen Umfrage vom November 2021 um 9,4 Punkte auf einen neuen Wert von 31,7 Punkten. Dies ist der erste Anstieg des Indikators seit Mai. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland verschlechtert sich in der aktuellen Umfrage erneut. Der Wert des Lageindikators fällt um 9,1 Punkte und liegt damit bei 12,5 Punkten.

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  9. 08.11.2021 · ZEW (awh/tko/rha)
    ZEW-Logo anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Institution.

    Das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW Mannheim) feiert heute (für die Red.: Montag, 8.11.2021) sein 30-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung im Jahr 1991 hat sich das Institut zu einer der wichtigsten Stimmen der Wirtschaftsforschung und Politikberatung entwickelt. „Die Spezialisierung auf empirische Mikroökonomie war von Beginn an das Markenzeichen des ZEW. Das heißt, wir haben bei unserer Forschung stets die Menschen, Unternehmen und Märkte in den Blick genommen und bei der Beratung auch die Mühen der praktischen Umsetzung berücksichtigt“, sagt ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, PhD. „Alle Forschungsbereiche haben ihre eigenen Alleinstellungsmerkmale entwickelt und sind international angesehen. Gleichzeitig hat das ZEW zuletzt seine Forschung im Bereich für Marktdesign ausgebaut. Dabei befassen wir uns mit Fragen, wie Märkte klug organisiert werden können, um eine dauerhaft wettbewerbsfähige und nachhaltige Wirtschaft sicherzustellen.“

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  10. 05.11.2021 · ZEW (ibe/deg)
    Kommentar
    Digitalisierung | Regierungskoalition | Digitale Ökonomie
    ZEW-Ökonomin Irene Bertschek vor blauem Grund.

    Die zukünftigen Vertragsparteien einer Ampelkoalition haben sich laut Meldung des Handelsblattes darauf geeinigt, kein eigenständiges Digitalministerium zu schaffen. Prof. Dr. Irene Bertschek, Leiterin des ZEW-Forschungsbereichs „Digitale Ökonomie“ erklärt dazu:

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