1. 16.04.2021 · ZEW (dos/deg)
    Forschung
    Einkommen | Private Haushalte | Corona-Virus
    Die abnehmende Risikobereitschaft der Haushalte komme durch finanzielle Verluste und damit verbundene Unsicherheit zustande.

    Personen, die durch die Corona-Pandemie starke finanzielle Einbußen erfahren, zeigen eine signifikant geringere Risikobereitschaft. Dieser Zusammenhang ist bei Haushalten mit geringem Einkommen besonders stark ausgeprägt. Andere Persönlichkeitsmerkmale wie Geduld und Kontrollüberzeugung hingegen ändern sich nach wirtschaftlichen Verlusten nicht. Das belegt eine aktuelle Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des ZEW Mannheim.

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  2. 13.04.2021 · ZEW (msc/jrr/fbr/deg)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    ZEW-Konjunkturerwartungen | Konjunkturumfrage | Konjunkturforschung | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | Deutschland | Europa | ZEW-Finanzmarkttest
    ZEW-Konjunkturerwartungen sinken auf 70,7 Punkte.

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sinken in der aktuellen Umfrage vom April 2021 um 5,9 Punkte und liegen damit bei 70,7 Punkten. Dies ist der erste Rückgang seit November 2020. Nach wie vor liegen die Erwartungen auf einem sehr hohen Niveau. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland verbessert sich um 12,2 Punkte recht deutlich gegenüber dem Vormonat. Der Lageindikator beträgt im April nun minus 48,8 Punkte und liegt damit ungefähr auf dem Niveau von März 2020.

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  3. 08.04.2021 · ZEW (fhe/jno/deg)
    Forschung
    EZB | Staatsanleihe | Stabilisierung | Corona-Virus
    Sonne scheint durch übergroßes Euro-Symbol.

    Die bisherige Stabilität der Euro-Staatsanleihemärkte in der Pandemie ist vor allem dem PEPP-Wertpapierkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) zu verdanken. Demgegenüber haben die EU-Corona-Finanzpakete keinen messbaren Beitrag zur Einengung der Zinsabstände geleistet. Dies belegt eine Studie, die das ZEW Mannheim mit Unterstützung der Brigitte Strube Stiftung erarbeitet hat.

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  4. 06.04.2021 · ZEW (bpe/mpl/deg)
    Forschung
    FuE | Innovationsausgaben | Unternehmen
    Innovationsführer wie Deutschland, Schweden oder Finnland erhöhen ihre öffentlichen FuE-Ausgaben antizyklisch.

    OECD-Staaten reagieren mit ihren Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) unterschiedlich auf Veränderungen im Konjunkturzyklus: In Zeiten wirtschaftlichen Aufschwungs erhöhen die Staaten merklich ihre öffentlichen Budgets für FuE, während die öffentlichen FuE-Ausgaben in Rezessionen im Durchschnitt über alle Länder nahezu konstant bleiben.

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  5. 31.03.2021 · ZEW (sbl/sel)
    Forschung
    Öffentliche Einrichtung | Beschaffung | Entscheidung | Wettbewerb
    EconPol-Studie unter Mitarbeit des ZEW Mannheim zum öffentlichen Vergabewesen

    Für Einkäufer im öffentlichen Beschaffungswesen in Deutschland und Finnland ist es ausschlaggebend, die Vergabe öffentlicher Aufträge an Bieter mit schlechtem Ruf zu vermeiden. Ihre Möglichkeiten dies zu tun, können jedoch in der Praxis eingeschränkt sein. Laut einer aktuellen EconPol-Studie unter Mitarbeit des ZEW Mannheim scheuen öffentliche Einkäufer zudem Beschaffungen, die die erwarteten Kosten übersteigen oder lehnen diese ab, wenn die geforderte Qualität nicht stimmt.

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  6. 25.03.2021 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Corona-Virus | Schulden | Öffentlicher Haushalt | Deutschland | Europa
    Friedrich Heinemann zur EU-Verschuldung.

    Der Bundestag entscheidet heute abschließend über die deutsche Zustimmung zum EU-Eigenmittelbeschluss. Dieser Beschluss ebnet den Weg zur gemeinsamen EU-Schuldenaufnahme im Volumen von 750 Milliarden Euro zur Finanzierung des europäischen Corona-Wiederaufbauplans. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Forschungsbereichsleiter und Experte für Öffentliche Finanzwirtschaft am ZEW Mannheim, kommentiert diese Entscheidung folgendermaßen:

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  7. 23.03.2021 · ZEW (msc/sel)
    China Economic Panel
    China | Greater China | China Economic Panel | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator
    CEP-Indikator ist im März auf 42,8 Punkte gesunken.

    In der aktuellen Umfrage vom März 2021 (09.03. – 17.03.2021) geht der CEP-Indikator um 21,2 Punkte auf einen neuen Wert von 42,8 Punkten zurück. Trotz dieses markanten Rückgangs bleibt der Indikator auf einem sehr hohen Niveau. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) in Kooperation mit der Fudan Universität, Shanghai, erhoben wird, gibt die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China auf Sicht von zwölf Monaten wieder.

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  8. 19.03.2021 · ZEW (kki/deg)
    Forschung
    Konsolidierung Bankensektor | Bankensystem | Bankenliquidität | ZEW-Finanzmarkttest | Finanzmarkt | Kreditrisiko
    Blick durch drei Banktürme in einen wolkengedeckten Himmel-

    Finanzmarktexperten/-innen erwarten eine Zunahme an Kreditausfällen und die Notwendigkeit zusätzlicher Rückstellungen für Unternehmenskredite bei den deutschen Banken in den kommenden sechs Monaten. Sie gehen zudem davon aus, dass die Konsolidierung unter den Sparkassen und Genossenschaftsbanken leicht zunehmen wird. Dies zeigt eine Auswertung der Sonderfrage im aktuellen ZEW-Finanzmarkttest, an der sich 189 Finanzmarktexperten/-innen im März 2021 beteiligt haben.

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  9. 19.03.2021 · ZEW (mot/deg)
    Forschung
    Strommarkt | Strompreis | Erneuerbare Energien | Energiewende
    Symbolbild mit Windrädern und Stromenergie.

    Der Strompreis sollte nicht wie bisher bundesweit einheitlich gebildet werden, sondern die lokalen Bedingungen des physischen Netz berücksichtigen. Zu diesem Schluss kommt das aktuelle Forschungspapier eines Konsortiums von TU München, FIM/FIT Fraunhofer, DIW Berlin, EWI Institut der Universität zu Köln, und ZEW Mannheim im Rahmen des vom BMBF geförderten und vom Projektträger Jülich begleiteten Kopernikus-Projektes SynErgie.

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  10. 17.03.2021 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Federal Reserve Bank | geldpolitische Entscheidungen | Zinspolitik | Zins | USA | Notenbank | Geldpolitik
    ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann kommentiert die Entscheidung der Notenbank Fed ihre Leitzinsen unverändert zu lassen.

    Die US-amerikanische Notenbank Fed hat trotz des Renditeanstiegs der US-Staatsanleihen keine Änderung an den Leitzinsen vorgenommen, die weiterhin im Korridor von 0,0 bis 0,25 Prozent verbleiben. Auch hat der Zentralbankrat der Fed keine weiteren Lockerungen bei den Wertpapierkäufen beschlossen. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs "Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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