Der Maschinen- und Anlagenbau wird sich in Zukunft möglicherweise Problemen bei der Nachwuchsgewinnung gegenübersehen. Der quantitative Mangel an hochqualifizierten Fachkräften im Maschinen- und Anlagenbau leitet sich aus den zurückgehenden Studentenzahlen in ingenieurwissenschaftlichen Fächern ab. Der qualitative Engpass bei der Nachwuchsgewinnung resultiert aus den sich wandelnden und wachsenden Anforderungen an die Mitarbeiter im Maschinen- und Anlagenbau. Die zunehmende Globalisierung der Märkte, Internationalisierung der Unternehmen und wachsende Bedeutung des Dienstleistungsanteils auch innerhalb dieser Branche erfordern ein hohes Qualifikationsniveau der Mitarbeiter. Das Nachwuchsproblem kann nur gelöst werden, wenn das Arbeitsangebot an die Anforderungen der Arbeitsnachfrage angepasst wird. Dies setzt voraus, dass den angehenden Mitarbeitern das Anforderungsprofil bekannt ist, sodass sie sich während ihrer Ausbildung zielgerichtet darauf vorbereiten können. Daher wurden im Rahmen dieser Studie das Tätigkeitsprofil der Facharbeiter mit typischen Berufen des Maschinen- und Anlagenbaus und der Ingenieure sowie deren soziodemographische Struktur auf Basis der Mikrozensen 1991, 1993 und 1995 detailliert dargestellt. Diese Analyse des Tätigkeitsspektrums kann darüber hinaus als Orientierungshilfe bei der zukünftigen Ausgestaltung der Ausbildungssysteme dienen. Abschließend wurde untersucht, in welchen Branchen die Ingenieure und Facharbeiter mit Berufen des Maschinen- und Anlagenbaus arbeiten.

Ausgewählte Publikationen

Auftraggeber

Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. , Frankfurt am Main , DE

Projektzeitraum

01.05.1998 - 30.09.1998

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