Ziel des Projekts ist es, die bisherige Forschung zu den Auswirkungen von IKT auf den Unternehmenserfolg hinsichtlich verschiedener Aspekte zu erweitern und ein umfassendes Bild über die Auswirkungen insbesondere von neueren IKT-Anwendungen zu bieten. Die empirischen Analysen werden unter Verwendung von Unternehmensdaten durchgeführt.</html>

Zur Messung des Unternehmenserfolgs sollen verschiedene Maße berücksichtigt werden. In Ergänzung zur empirischen Literatur, in der vorwiegend die Produktivität als Maß für den Unternehmenserfolg dient, soll beispielsweise auch die Unternehmensentwicklung im Sinne von Beschäftigungsentwicklung verwendet werden.</html>

Unternehmen nutzen ein breites Spektrum von IKT-Anwendungen. Deshalb werden im Gegensatz zu vorherigen Studien verschiedene Arten von IKT gesondert betrachtet. Der zur Verwendung vorgesehene Datensatz umfasst detaillierte Angaben über die Nutzung spezifischer Technologien und Software in den befragten Unternehmen. Insbesondere E-Commerce hat in der öffentlichen Diskussion große Aufmerksamkeit als Technologie erfahren, die das Funktionieren von Handelsbeziehungen grundlegend verändern kann. Deshalb soll ein Forschungsschwerpunkt auf dem Einfluss von E-Commerce auf den Unternehmenserfolg liegen. Darüber hinaus werden andere Arten von IKT berücksichtigt, die die bereichsübergreifende Abbildung und Steuerung von Geschäftsprozessen in Unternehmen unterstützen.</html>

Im Projekt wird auch untersucht, inwieweit sich positive Effekte der IKT-Nutzung auf den Unternehmenserfolg durch gleichzeitige Verwendung komplementärer Technologien bzw. IKT-Anwendungen einerseits sowie durch komplementäre Investitionen in intangible Faktoren andererseits verstärken. Zu den intangiblen Faktoren zählen Veränderungen der Arbeitsplatzorganisation, Weiterbildungsmaßnahmen, der Einsatz hoch qualifizierter Mitarbeiter sowie die Entwicklung und Herstellung neuer Produkte und Dienstleistungen (Innovationen). </html>

Aufgrund von Anpassungsprozessen sind erfolgssteigernde Effekte der IKT-Nutzung häufig erst mittel- bis langfristig zu erwarten. Zudem wäre es denkbar, dass viele Unternehmen in den Boomjahren der sog. New Economy E-Commerce aus einer gewissen Euphorie heraus eingeführt haben, und dass in solchen Unternehmen der E-Commerce-Einsatz weniger erfolgreich ist als in anderen Unternehmen, die sich später in wirtschaftlich schlechteren Zeiten, aber dafür an Hand strengerer Investitionskriterien für die Einführung entschieden haben.

Zuwendungsgeber

Landesstiftung Baden-Württemberg GmbHLandesstiftung Baden-Württemberg GmbH, Stuttgart, DE

Projektzeitraum

01.10.2004 - 28.02.2006

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