Das Projekt hatte zum Ziel ein praxisorientiertes Gutachten zu erstellen, das die Effektivität und Effizienz alternativer umweltpolitischer Maßnahmen bewertet.

Es galt folgende Fragen im Rahmen des Projektes zu beantworten:

- Inwieweit hängt der organisatorische Aufbau eines Unternehmens von den unterschiedlichen umweltpolitischen Maßnahmen ab (z.B. von den marktbasierten Maßnahmen, freiwilligen Verpflichtungen, staatlichen Geboten, Verboten und Auflagen )?

- Wie kann die öffentliche Hand die Implementierung solcher Managementpraktiken unterstützen, die die Umweltperformance und Umweltinnovationen im Unternehmen verbessern?

- Wie können knappen öffentlichen Ressourcen besser eingesetzt werden, damit Führer und Nachzügler ihre Umweltperformance verbessern?

Um diese und verwandte Fragen zu beantworten, wurde eine umfangreiche Untersuchung innerhalb ausgewählter OECD-Länder durchgeführt. Diese methodologische Vorgehensweise war notwendig, um sicherzustellen, dass die Rahmenempfehlungen für die Politik auf festen empirischen Grundlagen basieren. Die Untersuchung wurde durch sieben Forschungsteams aus Deutschland, Kanada, Frankreich, U.S.A., Ungarn, Norwegen und Japan im Frühling 2003 durchgeführt.

Die Projekterweiterung durch die OECD erlaubte den Projektteams eine gründliche Analyse des angesammelten umfangreichen Datenbestandes durchzuführen. Das deutsche Teilprojekt beschäftigte sich insbesondere mit allen innovationsrelevanten Aspekten der Rechtsvorschriften sowie mit dem Unternehmensverhalten im Hinblick auf die ökonomische und umweltschutzbezogene Performance in den sieben untersuchten OECD-Ländern.

Während des abschließenden Workshops im Juni 2005 in Washington wurden alle Beiträge der Forschungsteams präsentiert und ausführlich diskutiert. Das deutsche Team kam unter anderen zu dem Ergebnis, dass der integrierte Umweltschutz sich in allen untersuchten sieben OECD-Ländern ausbreite und sein Anteil über dem des nachgeschalteten Umweltschutzes liege.

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