Ziel der hier angebotenen Studie ist es, die Treiber und Hemmnisse der Innovationstätigkeit im deutschen Mittelstand zu analysieren und wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen zur Stärkung der Innovationstätigkeit abzuleiten. Ein zentraler Bestandteil der Studie ist die empirische Untersuchung der Vielfalt der Innovationswege und Wettbewerbsstrategien in mittelständischen Unternehmen sowie der Hemmnisse, denen sich die einzelnen Gruppen bei der Aufnahme oder Durchführung von Innovationsaktivitäten gegenübersehen. Hierfür wird auf die Daten des Mannheimer Innovationspanels des ZEW zurückgegriffen. Diese für den Kernbereich des deutschen Mittelstands repräsentative jährliche Erhebung auf Basis einer Panelstichprobe bildet eine hervorragende Grundlage, um das Innovationsgeschehen im Mittelstand über die Zeit zu analysieren. Da die Erhebung neben Innovationsindikatoren auch eine Vielzahl von Informationen zu weiteren für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen relevanten Faktoren erfasst (von der internen Organisation bis zu Marktstrukturen und institutionellen Rahmenbedingungen), lassen sich die Treiber und Hemmnisse der Innovationstätigkeit in großer Breite untersuchen.
Als mittelständische Unternehmen werden Unternehmen mit bis zu 500 Mio. € Jahresumsatz betrachtet. Der Fokus der Analysen liegt auf Unternehmen in Branchen, in denen Innovationen für die Wettbewerbsfähigkeit eine größere Rolle spielen (produzierende Industrie, unternehmensorientierte bzw. wissensintensive Dienstleistungen, exportorientierte Branchen).
Die Analysen umfassen fünf Arbeitsschritte:

  • Einflussfaktoren der Innovationstätigkeit
  • Typisierung mittelständischer Unternehmen
  • Innovationshemmnisse in unterschiedlichen Typen mittelständischer Unternehmen
  • Position und Bedeutung unterschiedlicher Typen mittelständischer Unternehmen im deutschen Innovationssystem
  • wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen