Wirtschaft, Politik und Gesellschaft haben mit ihren Produktions-, Regulierungs- und Konsumentscheidungen einen starken Einfluss darauf, wie sich der Klimawandel zukünftig entwickelt. Gleichzeitig fehlt uns an verschiedenen Stellen das Wissen über die komplexen Zusammenhänge der genannten Bereiche und darüber, mit welchen Instrumenten sich Klimaschutz praktisch umsetzen lässt.


Deutschlandweit arbeiten verschiedene Forschungsprojekte innerhalb des BMBF Förderschwerpunkts „Ökonomie des Klimawandels II“  daran, lösungsorientiertes Wissen für klimaökonomische Fragestellungen bereitzustellen. Das ZEW koordiniert fünf dieser Forschungsprojekte im Rahmen des „Dialogs zur Klimaökonomie“, der den Forschungsschwerpunkt begleitet. Diese fünf Forschungsprojekte untersuchen unter dem Themenschwerpunkt „Klimaschutz: Instrumente und Politiken nach COP21“ die Frage, mit welchen (klima-) politischen Maßnahmen die ambitionierten Klimaschutzziele des Übereinkommens von Paris erreicht werden können. Langfristige wirtschaftliche Effekte werden dabei ebenso erforscht, wie die Leistungsfähigkeit der Instrumente, mögliche Wechselwirkungen zwischen ihnen sowie die sozialen und politischen Auswirkungen der Maßnahmen.


Ziel des „Dialogs zur Klimaökonomie“ ist es, den Austausch zwischen Forschung und Praxis zu intensivieren und die Vielzahl der Forschungsergebnisse zu klimaökonomischen Fragestellungen auch über die Fach-Community hinaus zu kommunizieren. Das Verständnis für klimaökonomische Zusammenhänge soll so verbessert und eine tragfähige Entscheidungsgrundlage für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erarbeitet werden.