Im Rahmen dieses Projektes soll die Frage analysiert werden, wie die Anreize öffentlicher Entscheidungsträger die Einführung von fairen und effizienten Zulassungsregeln fördern, die soziale Segregation verringern sowie die Lernergebnisse verbessern können. Zu diesem Zweck ist das Projekt in zwei Arbeitspakete unterteilt: Das erste Arbeitspaket befasst sich mit der Frage, wie die Anreize öffentlicher Entscheidungsträger die Einführung fairer und effizienter Zulassungsregeln behindern können. Das zweite Arbeitspaket nutzt Daten zur Schulwahl, um marginale Schüler/innen anhand der in Arbeitspaket 1 geschätzten Präferenzen zu identifizieren. Der Fokus auf diese marginalen Schüler/innen – die zufällig in einer bestimmten Schul- und Peer-Umgebung gelandet sind – ermöglicht es, die kausalen Auswirkungen der Lernumgebung auf die Lernergebnisse zu schätzen. Diese Resultate sollen verwendet werden, um die Auswirkungen von Zulassungsregeln auf Lernergebnisse und Segregation zu untersuchen und politische Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. In enger Zusammenarbeit mit anderen Leibnizinstituten, Universitäten und Behörden möchte das Projekt ein Forschungsnetzwerk für Zulassungspraktiken an Schulen und ihre Auswirkungen auf Lernergebnisse aufbauen.

Ausgewählte Publikationen