Die Anreizregulierungsverordnung (ARegV) sieht die Anwendung von Qualitätselementen bei der Regulierung von Energieversorgungsnetzen vor. Die Anwendung von Qualitätselementen soll der Sicherung eines langfristig angelegten, leistungsfähigen und zuverlässigen Betriebes von Energieversorgungsnetzen dienen. Maßgebliche Dimensionen der Versorgungsqualität sind die Netzzuverlässigkeit und die Netzleistungsfähigkeit. Diese Studie überprüft das Qualitätselement auf Basis der Netzzuverlässigkeit sowie dessen Integration in die Erlösobergrenze von Elektrizitätsverteilnetzbetreibern. Dabei wird aufgezeigt, wie eine wirkungsvolle Weiterentwicklung der bestehenden Qualitätsregulierung auszugestalten ist oder ob das bestehende Regulierungskonzept zu bestätigen ist.