Die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland sind Familienunternehmen. Sie sind nicht nur im Mittelstand vertreten, sondern zu einem nicht unerheblichen Anteil auch unter den Großunternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Familienunternehmen und ihre Besonderheiten im Vergleich zu anderen Unternehmen sind in den letzten Jahren in Studien des IfM Bonn (2007, 2010) und des ZEW (2009, 2011, 2014 und 2016) untersucht worden. Die Studien des ZEW in Kooperation mit dem ifm Mannheim 2009, 2011, 2014 und 2016 im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen analysierte u.a. die Strukturmerkmale von Familienunternehmen (Branchen-, Größen-, Rechtsformverteilung) sowie deren Anteil an Beschäftigung und Umsatz in der Gesamtwirtschaft. Außerdem beinhaltete sie eine Liste der Top 500 Familienunternehmen und verglich die Umsatz- und Beschäftigtenentwicklung dieser Unternehmen mit derjenigen der Nicht-Familienunternehmen im DAX.
In diesem Jahr wird die historische Entwicklung der Familienunternehmen bzw. der Unternehmenslandschaft in Ostdeutschland seit der Wende untersucht. Ein besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung der Eigentumsstrukturen. Die Beteiligung von Familienunternehmen an der ostdeutschen privaten Wirtschaft wird in einer Zeitreihe dargestellt. Ferner werden Beschäftigtengrößenklassen-, Wirtschaftszweig-, und regionale Strukturen untersucht und zumindest ab dem Jahr 2002 mit denen von westdeutschen Familienunternehmen verglichen.
Ferner wird die Liste der Top 500 Familienunternehmen aktualisiert und der Vergleich der Entwicklung dieser Unternehmen mit der Entwicklung der Nicht-Familienunternehmen im DAX bis zum Jahr 2015 fortgeschrieben.

Ausgewählte Publikationen

Gutachten

Gottschalk, Sandra, Annegret Hauer, Detlef Keese und Moritz Lubczyk (2019), Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Familienunternehmen, Stiftung Familienunternehmen, München. Download