Das Ziel dieses Forschungsprojektes ist auch in der zweiten Phase die Untersuchung von Zusammenhängen zwischen der Nutzung spezifischer betrieblicher Personalinstrumente und der wahrgenommenen Beschäftigungsqualität und Mitarbeiterbindung. Neben der Forschung an den im Erstantrag skizzierten Fragestellungen entwickelten wir in der ersten Förderphase das Linked Personnel Panel (LPP) weiter, eine verknüpfte Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbefragung zu Instrumenten des Personalmanagements und Wahrnehmungen der Beschäftigten.
Eine Innovation in der Arbeitgeberbefragung ist die Erfassung von betrieblichen Änderungen in zentralen Bereichen des Personalmanagements und Gründen für diese Änderungen, welche die Evaluation kausaler Effekte von Personalmaßnahmen erleichtern soll. Neuartig ist auch, dass Weiterbeschäftigte detailliert nach ihrem Suchverhalten und eventuellen Jobangeboten von anderen Arbeitgebern befragt werden. Zudem werden Personen, die ihren Arbeitgeber gewechselt haben, nach Gründen für diesen Wechsel und dessen Konsequenzen befragt. Die Verknüpfung mit administrativen Daten der Sozialversicherungsstatistik und dem IAB Betriebspanel erweitert zusätzlich das Auswertungsspektrum.