Die Digitalisierung der Arbeitsprozesse schreitet immer weiter voran und führt zu einem grundlegenden Strukturwandel in der Arbeitswelt, der vielfältige Herausforderungen für verschiedene Bereiche der Sozialpolitik mit sich bringt. Im Rahmen dieses Projektes wird ein Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Datensatz für die interdisziplinäre Sozialpolitikforschung generiert, mit dem die Auswirkungen betrieblicher Investitionen in digitale Technologien auf die einzelnen Arbeitskräfte dieser Betriebe im Hinblick auf eine Reihe sozialpolitischer Dimensionen untersucht werden können. Das Projektvorhaben baut dazu auf die bestehende IAB-ZEW Arbeitswelt 4.0 Betriebsbefragung auf, welche die Digitalisierung in den Betrieben bereits abbildet. Der Datensatz wird mit Sozialversicherungsdaten der Beschäftigen dieser Betriebe verknüpft und um eine Befragung der Beschäftigten ergänzt. Die Beschäftigtenbefragung bildet sozialpolitische Dimensionen ab, welche in den administrativen Sozialversicherungsdaten nicht verfügbar sind, etwa im Hinblick auf gesundheitliche Folgen oder die Beschäftigungsfähigkeit der Individuen.Das Projekt wird durch das Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gefördert. Ein erster Datenbericht erscheint Mitte 2020.

Auftraggeber

Bundesministerium für Arbeit und Soziales , Berlin , DE

Projektzeitraum

01.04.2017 - 31.12.2022

Kontakt
Projektteam

Prof. Dr. Melanie Arntz (Leitung)
Dr. Terry Gregory (Leitung)
Dr. Ulrich Zierahn (Leitung)
Dr. Katharina Dr. Dengler
Dr. Ralf Dr. Doran
Dr. Mathias Dr. Hartwig
Dr. Anita Dr. Titsch
Dr. Sascha Dr. Wischniewski
Prof. Dr. Robert Helmrich
Dr. Florian Lehmer
Dr. Britta Matthes