Befördert der Mindestlohn die Automatisierung und Auslagerung von Arbeit?

Befördert der Mindestlohn die Automatisierung und Auslagerung von Arbeit?

Das Forschungsprojekt untersuchte, wie Unternehmen und Arbeitnehmer langfristig auf die Einführung eines Mindestlohns reagieren. Der Ausgangspunkt für das Projekt war, die jüngsten technologischen Entwicklungen, dank derer Unternehmen Arbeit durch relativ günstiges Kapital ersetzen oder Produktionsschritte an kostengünstigere Unternehmen auslagern können. Bislang ist noch wenig darüber bekannt, wie sich die Einführung von Mindestlöhnen auf die Kapitalintensität und die Produktionsabläufe von Unternehmen sowie auf die Löhne und Beschäftigungssituation von Arbeitnehmern in den Unternehmen auswirkt. Zu den Forschungsleitfragen zählten
(1) Werden Unternehmen in den betroffenen Branchen nach Einführung des Mindestlohns kapitalintensiver oder lagern sie Produktionsschritte aus?
(2) Sind solche Veränderungen eher bei neugegründeten oder bei alteingesessenen Unternehmen zu beobachten?
(3) Führt der Mindestlohn zur Substitution von Arbeitsplätzen mit Routinetätigkeiten durch Arbeitsplätze mit höherwertigen Tätigkeiten?
(4) Wechseln Arbeitnehmer innerhalb der betroffenen Branchen eher von Routinetätigkeiten zu höherwertigen Tätigkeiten oder scheiden sie ganz aus den Mindestlohn-Branchen aus?
(5) Welche Arbeitnehmer sind am meisten von diesen Veränderungen betroffen?

Projektteam

Terry Gregory

Terry Gregory

Leitung
Senior Researcher

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Christina Gathmann

Christina Gathmann

Leitung
Research Associate

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Kristina Zapp

Kristina Zapp

Researcher

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Kontakt

Senior Researcher, Dr. Terry Gregory
Telefon +49 (0)621 1235-131