Das Hauptziel dieses Projekts ist es, Forschungskooperationen zu der Frage anzuregen, wie weiteres Beschäftigungswachstum für Niedrigqualifizierte erreicht werden kann, ohne dass diese in Arbeitsarmut geraten. Das bedeutet, ihre Fähigkeiten zu nutzen und die Wissensgesellschaft auch für die wenig Gebildeten zugänglich zu machen. In diesem Zusammenhang werden hauptsächlich fünf Themen untersucht: Die vernachlässigte Rolle des privaten Konsums, speziell einfacher Konsumdienstleistungen, als Verbindung zwischen Wirtschaftswachstum und Beschäftigung in Europa verglichen mit den USA. Die Verbesserung der Qualität von Dienstleistungen durch eine Professionalisierung von Jobs als Weg, um die Nachfrage der Konsumenten nach diesen Dienstleistungen und somit die Beschäftigung zu erhöhen. Die potenziellen Gewinne der niedrig Qualifizierten aus der Verschiebung der Arbeitsplatzstruktur hin zu Dienstleistungen. Diese Gewinne können in besseren Jobs, sicherer Beschäftigung und vielleicht besserer Bezahlung liegen. Außerdem soll untersucht werden, inwieweit solche Änderungen positiv mit der Lebensqualität der wenig Gebildeten zusammenhängen und sich mit der bezahlten Arbeit (oft Teilzeit) und unbezahlten Haushaltsarbeit ergänzen. Wie funktionieren die Ausbildungssysteme und die Fortbildung am Arbeitsplatz unter Einbeziehung von Arbeitgebern und Gewerkschaften in EU-Ländern und wie sollten sie dem Ziel der Verbesserung der Arbeitsmarktmöglichkeiten der niedrig Qualifizierten angepasst werden? Wie passt die verstärkte Professionalität zur Organisation der Dienstleistungssektoren, und welche Verbesserungen dieser Organisation sind nützlich?

Ausgewählte Publikationen

Beiträge in referierten Fachzeitschriften

Auftraggeber

Europäische Kommission , Brüssel , BE

Projektzeitraum

01.04.2000 - 30.04.2004

Kontakt
Projektteam

Prof. Dr. Thomas Zwick (Leitung)

Kooperationspartner

Stephen Machin, Jonathan Wadsworth, Centre for Economic Performance, London, UK
Ive Marx, Centre for Social Policy, Antwerpen, BE
Gerard Hughes, Brian Nolan, Economic and Social Research Institute, Dublin, IE
Stephen Bazen, GRAPE, Université Montesquieu IV, Bordeaux, FR
Andrew Glyn, Mary Gregory, Institute of Economics and Statistics, University of Oxford, Oxford, UK
Abigail McKnight, London School of Economics and Political Science, London, UK
Nicholas Burkitt, Low Pay Unit, London, UK
Andries de Grip, Research-Centrum Onderwijs-Arbeidsmarkt, Maastricht, NL
Dr. Rita Asplund, The Research Institute of the Finnish Economy, Helsinki, FI
Ana Cardoso, Universidade do Minho, Braga, PT
Wiemer Salverda, University of Amsterdam, Amsterdam, NL
Ronald Schettkat, Universität Utrecht, Utrecht, NL
Peter Sloane, Ioannis Theodossiou, University of Aberdeen, Aberdeen, GB
Claudio Lucifora, Istituto di Economia dell Impresa e del Lavoro, Università Cattolica, Mailand, IT
Maarten Wolbers, Research-Centrum Onderwijs-Arbeidsmarkt, Maastricht, NL