Offshoring nach Osteuropa und China: Verdrängungseffekte, Kostensenkungen und Arbeitsmarktauswirkungen in Europa

Offshoring nach Osteuropa und China: Verdrängungseffekte, Kostensenkungen und Arbeitsmarktauswirkungen in Europa

Offshoring verändert die europäischen Arbeitsmärkte. So verringert zunehmendes Offshoring nach China und Osteuropa die Lohnzuwächse von Geringqualifizierten in Westeuropa. Allerdings reagieren die Regionen sehr unterschiedlich. Während in manchen Regionen die Arbeitslosigkeit in Folge von Offshoring steigt, sinkt sie in anderen Regionen. Die Hintergründe sind bisher unklar. Möglicherweise bedeutet der Eintritt Chinas und Osteuropas in den Welthandel für manche Regionen zunehmende Konkurrenz und damit eine potentiell abnehmende Arbeitsnachfrage, während andere Regionen von den möglichen Kostensenkungen durch neue Offshoring-Alternativen in Form einer höheren Arbeitsnachfrage profitieren könnten. Das Projekt soll die Frage beantworten, ob diese Faktoren erklären können, weshalb regionale Arbeitsmärkte so unterschiedlich auf Offshoring reagieren. Daraus lassen sich Implikationen darüber ableiten, ob Offshoring zu einem Anstieg oder Rückgang der Disparitäten regionaler Arbeitsmärkte in Westeuropa führt.

Projektteam

Melanie Arntz

Melanie Arntz

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Ulrich Zierahn

Ulrich Zierahn

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Vergangene Projekte

SEEK-Projekt 2013: Eine neue internationale Arbeitsteilung – Anpassungsprozesse in europäischen Regionen

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Kontakt

Stellvertretende Leitung, Prof. Dr. Melanie Arntz
Telefon +49 (0)621 1235-159
Senior Researcher, Dr. Ulrich Zierahn
Telefon +49 (0)621 1235-280