Der Forschungsschwerpunkt umfasst:

  • Bewertung und Gestaltung zukünftiger klima- und energiepolitischer Instrumente
  • Dekarbonisierung des Energiesystems, insbesondere Strommärkte und Elektrifizierung
  • Gesamtwirtschaftliche Dekarbonisierung und sektorale Auswirkungen
  • CO2-Bepreisung und Emissionshandel

Die Nutzung fossiler Brennstoffe führt zu einer Reihe von Herausforderungen, die ein Eingreifen von Politik motiviert: die Begrenzung der Kohlendioxidemissionen zur Eindämmung des Klimawandels, die Verringerung der Luftverschmutzung zur Senkung der Gesundheitskosten und die Verbesserung der Energieversorgungssicherheit. Ein Übergang von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien kann diesen Herausforderungen gerecht werden. Die Bedingungen für einen solchen Übergang sind jedoch komplex und eng mit der grundlegenden Frage verbunden, wie Umwelt und Wirtschaft, einschließlich der Technologie, in dezentralen, marktbasierten Systemen zusammenwirken. Wirtschaftspolitische Maßnahmen stellen dabei ein wichtiges Mittel dar, mit dem die Marktentscheidung von Unternehmen und Verbrauchern in Bezug auf Energieangebot- und nachfrage beeinflusst werden können.

Der Forschungsschwerpunkt „Marktmechanismen und politische Maßnahmen zur Dekarbonisierung“ zielt darauf ab, ein Verständnis für die Rollen von wirtschaftspolitischen Maßnahmen und Märkten mit Blick auf die Ursachen der Probleme des Klimawandels und der Energieversorgung zu entwickeln. Daran arbeiten wir sowohl mithilfe konzeptioneller Ansätze als auch quantitativ-empirischer Methoden, um die Wechselwirkung zwischen Wirtschaft, Energie und Umwelt zu modellieren. Auf diese Weise werden Rückschlüssel auf die Bewertung und Ausgestaltung von Markt- und Politikinterventionen ermöglicht.

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Senior Researcher

Tel.: +49 (0)621 1235-319

Jan.Abrell@zew.de