Der Forschungsschwerpunkt umfasst:

  • Sparen und Altersvorsorge
  • Versicherung
  • Verschuldung und Immobilien
  • Financial Literacy und Kommunikation

Der Forschungsschwerpunkt „Finanzen privater Haushalte“ analysiert die Finanzentscheidungen von Privathaushalten vor dem Hintergrund sich verändernder institutioneller und makroökonomischer Rahmenbedingungen. Durch den demografischen Wandel notwendige Reformen verlagern die Verantwortung für die Altersvorsorge von staatlichen Institutionen hin zu privaten, marktorientierten Lösungen. Dies wirft wichtige Fragen auf, die es zu untersuchen gilt: Was bedeutet die Verlagerung für langfristige Spar- und Anlageentscheidungen? Welche Verteilungswirkungen ergeben sich? Insbesondere die Verrentung der Babyboomer-Generation in den kommenden Jahren wird große gesellschaftliche Veränderungen mit sich bringen und Anpassungen institutioneller Rahmenbedingungen erfordern. Der Forschungsschwerpunkt untersucht in diesem Zusammenhang, wie Institutionen gestaltet werden können, damit Haushalte gute Entscheidungen treffen.

Der Forschungsschwerpunkt ist inhaltlich eng mit dem Forschungsschwerpunkt „Banken und Finanzintermediation“ verbunden. Die forschungsschwerpunktübergreifende Analyse trägt zu einem umfassenden Verständnis von den durch Demografie, Digitalisierung und Klimawandel ausgehenden Nachfrage- und Angebotseffekten im Finanzsektor bei. Basierend auf dieser umfassenden Sichtweise können evidenzbasierte wirtschaftspolitische Implikationen für das Design von Institutionen und Märkten abgeleitet werden.

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