Fokus der Nachwuchsforschungsgruppe:

  • Einfluss von Sozialpolitik und Zuwanderung auf Integration
  • Rückwirkungen von Immigration auf den Arbeitsmarkt
  • Interaktion von wahrgenommener und tatsächlicher Integration mit Sozialpolitik

Die Nachwuchsforschungsgruppe „IMES“ (Integration von Migranten/-innen und Einstellungen zum Sozialstaat) untersucht mikroökonometrisch verschiedene Dimensionen der ökonomischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Zuwanderung nach Deutschland in den letzten Jahren. Zum einen analysiert sie, wie individuelle Charakteristika sowie regionale und sozialpolitische Rahmenbedingungen die Arbeitsmarktintegration von Migranten/-innen und insbesondere von Geflüchteten stärken können. Zum anderen trägt IMES dazu bei, die Effekte von Zuwanderung auf die aufnehmende Gesellschaft besser zu verstehen, vor allem auch auf frühere Migrantengruppen und Einheimische unterschiedlicher Qualifikationsniveaus.

Vorläuferprojekte

Das Ziel des Forschungsprojekts besteht darin, kurzfristige kausale Effekte der Zuwanderung mit ökonometrischen Methoden und neuen Daten empirisch abzuschätzen, um damit einen Beitrag zur Versachlichung der Flüchtlingsdiskussion zu leisten. Weitere Informationen auf der Projektseite „Kurzfristige gesellschaftliche und wirtschaftliche Effekte der Flüchtlingszuwanderung

Dieses Projekt untersucht, ob von diesem Zuwachs überproportional Beschäftigte profitiert haben, die bereits zu einem früheren Zeitpunkt nach Deutschland zugewandert sind. Weitere Informationen auf der Projektseite „Auswirkungen der Asylzuwanderung auf die Beschäftigung früherer Migrantenkohorten“

Das Reallabor Asyl in der Rhein-Neckar-Region widmete sich der Untersuchung von Erfolgsfaktoren für eine möglichst schnelle gesellschaftliche Integration von Asylsuchenden in den Städten Heidelberg, Sinsheim und Wiesloch. Weitere Informationen auf der Projektseite „Reallabor Asylsuchende in der Rhein-Neckar-Region

Kontakt

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Researcher

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