1. 06.06.2006 ()
    Standpunkt

    Hatte seinerzeit der Münchner Volkskomiker Karl Valentin (1882 bis 1948) Recht, als er resignierend konstatiert haben soll: "Früher war sogar die Zukunft besser"? Die Steuerbürger hierzulande werden dem angesichts der Perspektiven wohl beipflichten. Angesagt sind nämlich eine kräftige Erhöhung der Umsatz- und Versicherungssteuer, die Einführung eines Steuerzuschlags auf Höchsteinkommen sowie die Reduzierung einer Reihe von Steuervergünstigungen, wie etwa die Streichung der Pendlerpauschale für die ersten 20 Entfernungskilometer, die Senkung des Sparerfreibetrags und die zeitliche Einschränkung des Bezugs von Kindergeld. Bevor aber der Volkszorn überkocht - "Seid ihr denn total besteuert?" -, sind einige differenzierende Überlegungen angebracht.

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  2. 12.05.2006 (ybr)
    Veranstaltungsreihen

    Am 23. und 24. Februar 2006 veranstaltete das ZEW gemeinsam mit dem Arbeitskreis Europäische Integration eine Konferenz zu "Wirtschaftswachstum in Europa". Die Vorträge gaben Einsichten in die Wachstumsentwicklungen in Deutschland und den Industrieländern, die insbesondere im Hinblick auf die Neuformulierung der Lissabon-Strategie für die wirtschaftspolitische Orientierung wichtiger geworden sind.

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  3. 02.05.2006 · ZEW (gla/pwe/ybr)
    Forschung
    Reverse Mortgages | Altersvorsorge

    Sonderfrage im ZEW-Finanzmarkttest: Reverse Mortgage in Deutschland: Reverse Mortgages sind Hypothekenkredite, die es Wohneigentümern ermöglichen, während der Vertragslaufzeit Eigentümer und Bewohner zu bleiben und dennoch aus ihrem Wohneigentum ein monatliches Einkommen zur Erhöhung der Liquidität im Alter zu erwirtschaften. Im Gegensatz zu einem klassischen Hypothekenkredit werden bei Reverse Mortgages sämtliche Zins- und Tilgungsleistungen gestundet und erst zum Vertragsende ausschließlich aus dem Wert der Immobilie beglichen. Dabei kann der Wohneigentümer den Kredit auch zurückzahlen. Reverse Mortgages haben ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten und gewinnen dort zunehmend an Bedeutung, wenn auch auf einem niedrigen Niveau.

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  4. 24.04.2006 (ybr)
    Forschung

    Mit dieser Frage beschaeftigte sich Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Juergen Papier, Praesident des Bundesverfassungsgerichts, in seinem Referat in der Vortragsreihe "Wirtschaftspolitik aus erster Hand". Zu der Veranstaltung konnte ZEW-Praesident Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz rund 200 Gaeste am ZEW begruessen. Eine Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte des Vortrags finden Sie in der aktuellen Ausgabe der ZEWnews.

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  5. 13.04.2006 ()
    Standpunkt

    Deutschland ist im Hinblick auf die Unternehmenssteuerbelastung nach wie vor ein Hochsteuerland. Dies zeigen internationale Vergleiche, wie sie das ZEW und der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erstellen. Dies beeinträchtigt die Attraktivität des Standorts Deutschland.

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  6. 03.04.2006 (ybr)
    Forschung

    Im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen (Stuttgart) hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) eine internationale Benchmarkstudie zu Standortfaktoren von Familienunternehmen erstellt. Das ZEW hat vier Standortfaktoren in 15 OECD-Staaten vergleichend analysiert: "Steuern", "Arbeitskosten", "Regulierung" und "Finanzierung". Aus diesen vier Indizes baut sich ein Gesamtindex auf, in dem Deutschland einen relativ schlechten 11. Platz einnimmt. An der Spitze stehen Großbritannien, USA und Irland. Die Studie soll künftig als jährlicher Index weitergeführt werden.

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  7. 03.04.2006 (ybr)
    Forschung

    Die Expertise "Reform der Einkommens- und Unternehmensbesteuerung durch die Duale Einkommensteuer" des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, des Max-Planck-Instituts für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht sowie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) wurde am 3. April 2006 in Berlin Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und dem Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, übergeben.

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  8. 17.03.2006 ()
    Standpunkt

    Der Tod sei eine soziale Krankheit - an diesen, dem berühmten Pathologen Rudolf Virchow (1821-1902) zugeschriebenen Ausspruch erinnert die neu aufgeflammte Debatte über Verteilungsgerechtigkeiten in der Gesetzlichen Rentenversicherung. Zwar ist der positive statistische Zusammenhang zwischen der Höhe des Einkommens und der Lebenserwartung längst bekannt und unstrittig. Gleichwohl dient er neuerdings zur Begründung einer stärkeren Umverteilung in der Gesetzlichen Rentenversicherung, welche in einschlägigen Zirkeln selbstverständlich auf begeisterten Zuspruch stößt.

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  9. 15.03.2006 (ybr)
    Forschung

    Aus Anlass der Bekanntgabe der ZEW-Konjunkturerwartungen März 2006 fand in Frankfurt ein gemeinsames Pressegespräch von ZEW und DZ BANK statt, zu dem Klaus Holschuh, Leiter DZ BANK Research, 17 Vertreter von Printmedien, Fernsehen und Nachrichtenagenturen im Hause der DZ BANK begrüßen konnte. ZEW-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz stellte die aktuellen Ergebnisse der ZEW-Konjunkturerwartungen März 2006 vor und ordnete diese in die derzeitige Wirtschaftslage in Deutschland ein. Dr. Michael Schröder, Forschungsbereichsleiter Finanzmärkte am ZEW, und Sandra Schmidt, Wissenschaftlerin im Finanzmarktbereich, präsentierten die Ergebnisse einer Untersuchung zur Prognosefähigkeit des ZEW-Indikators (ZEW Wachstums- und Konjunkturanalysen 2/2005, S. 5-7 sowie zum Einfluss der ZEW-Konjunkturerwartungen auf den 15-Sekunden-DAX. Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Vorstellung der Konjunkturprognose der DZ BANK vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der ZEW-Konjunkturerwartungen durch Dr. Hans Jäckel, Leiter Abteilung Volkswirtschaft und Content Management DZ BANK.

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  10. 11.03.2006 (ybr)
    Forschung

    Die beiden Studentinnen Elke Lüdemann (Universitaet Mannheim) und Xuan Zhang (mittlerweile: Goethe-Universität Frankfurt) erhalten den "NRW Undergraduate Science Award 2005" in der Kategorie "Economics". Die feierliche Preisübergabe findet am 03.05.2006 in der Akademie der Wissenschaften, Düsseldorf, statt. Bei diesem Preis handelt es sich um einen internationalen Forschungspreis für talentierte Nachwuchswissenschaftler, die bereits vor dem Ende ihres Studiums einen Beitrag bei einer angesehenen internationalen Fachzeitschrift eingereicht haben, der letztendlich publiziert wurde. Die beiden Studentinnen haben als studentische Hilfskräfte am ZEW gemeinsam mit dem ZEW-Wissenschaftler Ralf Wilke ein Papier mit dem Titel "Censored Quantile Regression and the Length of Unemployment Periods in West-Germany" verfasst, das in der Zeitschrift "Empirical Economics" erscheint. Das Papier können Sie unter http://ftp.zew.de/pub/zew-docs/dp/dp0457.pdf downloaden. Der Preis wird weltweit ausgeschrieben und in 7 Kategorien verliehen.

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