1. 03.11.2009 (ybr)
    Konferenzen

    Ende Oktober 2009 nahmen rund 60 Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen an der dritten Konferenz des Leibniznetzwerks "Nichtkognitive Fähigkeiten: Erwerb und ökonomische Konsequenzen" teil. Das Netzwerktreffen fand am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin statt. Organisiert hatten es das ZEW und das Soziooekonomische Panel. In dem durch die Leibniz-Gemeinschaft geförderten Netzwerk arbeiten Psychologen, Ökonomen, Ökonometriker und Umfrageforscher zusammen, um den Wissensstand über nichtkognitiven Fähigkeiten, wie etwa Ausdauer, Motivation und Geduld, zu verbessern.

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  2. 02.11.2009 (ybr)
    Termine und Nachrichten

    Dr. Felix Schindler wurde im Oktober 2009 an der Universität Freiburg für seine hervorragende Dissertation mit dem Titel "Immobilienaktienmärkte - Eine globale Analyse ihres Kapitalmarktverhaltens" mit dem Förderpreis der Deutschen Immobilien-Akademie ausgezeichnet. In seiner Dissertation untersucht er die Informationseffizienz und das Volatilitätsverhalten von Immobilienaktienmärkten. Darüber hinaus steht die Analyse der kurz- und langfristigen Diversifikationspotentiale eines international ausgerichteten Immobilienaktienportfolios im Mittelpunkt seiner Arbeit. Dr. Felix Schindler ist seit März 2009 im Forschungsbereich "Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement" am ZEW tätig. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der empirischen Analyse der internationalen Immobilienmärkte. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit Fragestellungen zu Immobilien als Kapitalanlage und mit der Immobilienfinanzierung.

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  3. 28.10.2009 (ybr)
    Veranstaltungsreihen

    Gemeinsam mit der Gesellschaft für Energiewissenschaft und Energiepolitik (GEE) veranstaltet das ZEW am 19. November 2009 ein Energiesymposium zum Thema "Liberalisierung der Endkundenmärkte für Strom und Gas: Der richtige Weg zum Wettbewerb?". Im Mittelpunkt der kostenpflichtigen Veranstaltung steht die Frage, wie die deutschen Energiemärkte für Endkunden gestaltet werden können und ob die Liberalisierung dieser Märkte wirklich sinnvoll war oder ob sie zurückgenommen werden sollte. Beim GEE/ZEW-Energiesymposium können Teilnehmer aus Wissenschaft, Unternehmen und Behörden ihre Erfahrungen mit den liberalisierten Endkundenmärkten für Elektrizität und Gas austauschen. Die Referenten des Energiesymposiums kommen unter anderem vom Verbraucherportal Verivox, der Bundesnetzagentur und der MVV Energie AG.

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  4. 27.10.2009 (ybr)
    Personalien

    Um die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses sicherzustellen und dadurch einen wissenschaftlich anspruchsvollen Forschungsstandard zu gewährleisten, haben das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und die Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg im Jahr 2009 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Diese zielt darauf ab, die Vernetzung zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung durch die gemeinsame Besetzung einer Juniorprofessur auszubauen. Jetzt wurde Dr. Melanie Arntz, Wissenschaftlerin des Forschungsbereichs "Arbeitsmärkte, Personalmanagement und Soziale Sicherung" am ZEW, zur Juniorprofessorin an die Ruprecht-Karls-Universität berufen. Die Juniorprofessur ist dem Alfed-Weber-Institut der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Heidelberg zugeordnet.

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  5. 26.10.2009 · ZEW (fhe/ybr)
    Nachgefragt
    Sozialstaat | Steuermoral

    Warum erschleichen sich Menschen soziale Leistungen beim Staat? Was bewegt sie, die Steuererklärung ehrlich auszufüllen? Fragen wie diese untersucht Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft am ZEW in seinem aktuellen Forschungsprojekt "Determinanten der Sozialstaatsmoral". Darüber hinaus erklärt er im Interview, welchen Einfluss die Wirtschaftskrise auf die Sozialstaatsmoral und die Steuerehrlichkeit der Menschen hat. Dr. Friedrich Heinemann, Jahrgang 1964, promovierte nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre und Geschichte im Jahr 1995 an der Universität Mannheim. Seit 2005 ist Heinemann am ZEW Leiter des Forschungsbereichs "Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" mit derzeit 14 Mitarbeitern. Seine Forschungsschwerpunkte sind Fragestellungen des Fiskalwettbewerbs und Föderalismus in Europa. Darüber hinaus untersucht Heinemann die Determinanten von Reformprozessen. Neben seinem Engagement in verschiedenen wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaften ist Heinemann unter anderem Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Europäische Integration e.V. und Mitglied im Wissenschaftlichen Direktorium des Instituts für Europäische Politik, Berlin.

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  6. 20.10.2009 (ybr)
    Personalien

    Annelies Wastyn ist vom 19. bis 31. Oktober Gastwissenschaftlerin im Forschungsbereich "Industrieökonomik und Internationale Unternehmensführung". Frau Wastyn ist Doktorandin an der Katholischen Universität Leuven, Belgien. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Innovationsforschung. An der K.U. Leuven ist sie unter anderem an der flämischen Innovationserhebung beteiligt. Während ihres Besuchs wird sie sich vor allem mit Fragen der externen Wissenserschließung von Unternehmen beschäftigen.

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  7. 15.10.2009 (ybr)
    Personalien

    Volodymyr Bilotkach ist vom 12. Oktober bis 20. November Gastwissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich "Industrieökonomik und Internationale Unternehmensführung". Herr Bilotkach ist Assistant Professor an der University of California, Irvine, USA. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Luftverkehrsökonomik sowie der angewandten Industrieökonomik. Während seines Besuchs wird er sich mit den wettbewerbspolitischen Implikationen von Luftverkehrsallianzen beschäftigen.

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  8. 13.10.2009 (ybr)
    Personalien

    Das ZEW gratuliert herzlich Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Otto H. Jacobs zum 70. Geburtstag, den er am 12. Oktober begangen hat. Jacobs hat maßgeblich an der Erfolgsgeschichte des ZEW mitgeschrieben. Als Mitglied der Expertenkommission zur Gründung des ZEW war er mit daran beteiligt, dass sich die baden-württembergische Landesregierung 1990 entschloss, das ZEW in Mannheim anzusiedeln. Darüber hinaus hat Jacobs seit Bestehen des ZEW als Forschungsprofessor und Aufsichtsratsmitglied aktiv an der Ausrichtung des Instituts mitgewirkt. So hat sich dank seines Engagements der Forschungsbereich Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft ein beachtliches nationales und internationales Renommee erworben. Insbesondere der European Tax Analyzer, ein Computersimulationsprogramm für internationale Steuerbelastungsvergleiche, für dessen Einsatz Jacobs die Grundlagen geschaffen hat, genießt in Wissenschaft und Praxis hohe Anerkennung. Die beiden Geschäftsführer des ZEW würdigten Jacobs herausragende Verdienste. "Otto H. Jacobs ist ein wichtiger Wegbereiter für das ZEW. Es ist insbesondere ihm zu verdanken, dass sich das ZEW als exzellentes Forschungsinstitut etabliert hat. Dafür schulden wir ihm großen Dank", sagt ZEW-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz.

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  9. 12.10.2009 (ybr)
    Konferenzen

    Am 8. und 9. Oktober 2009 veranstaltete das ZEW gemeinsam mit der Universität Karlsruhe sowie dem Arbeitskreis Europäische Integration und unterstützt durch die Europäische Kommission, erstmalig eine Konferenz zur Ökonomie gemeinnütziger Spenden. An der Konferenz nahmen 33 Wissenschaftler sowie Praktiker aus Europa, Australien, Singapur, der Türkei und den Vereinigten Staaten teil.

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  10. 06.10.2009 ()
    Standpunkt

    Schadenfreude ist für manche Leute bekanntlich die schönste Freude. Diesmal trifft es die Zunft der Ökonomen und zwar knallhart. Hämisch wird ihr vor allem von den Kriikern, denen der "Terror der Ökonomie" seit langem auf die Nerven ging, vorgeworfen, die Finanzkrise nicht vorausgesehen zu haben und nun vor dem Scherbenhaufen eines grandios zusammengebrochenen Theoriegebäudes zu stehen. Die Gelegenheit scheint für die Gegner der Ökonomen günstig, zur Generalabrechnung zu schreiten. Der Neoliberalismus sei am Ende. Sein Credo, funktionstüchtige Märkte erbrächten Wohlfahrtsgewinne, sei offenkundig und eindrucksvoll widerlegt und zwar nicht nur auf den Finanzmärkten, sondern überhaupt. Also weg mit den Reformen am Arbeitsmarkt und bei der Gesetzlichen Rentenversicherung. Stattdessen her mit ansehnlichen Mindestlöhnen und einer saftigen Besteuerung der Reichen.

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