1. 08.03.2010 ()
    Standpunkt

    Wir befinden uns im Zieljahr der Agenda 2010, die der damalige Bundeskanzler Schröder in seiner Regierungserklärung vom 14. März 2003 verkündete. Sie enthielt eine beeindruckende Liste von Reformideen, welche dann mit einem bemerkenswerten Tempo auf den Weg gebracht wurden. Der Reformstau in Deutschland, den der seinerzeitige Bundespräsident Herzog in der bekannten Berliner Rede 1997 ("Ruck-Rede") beklagt hatte, begann sich aufzulösen. Eine kaum für möglich gehaltene Welle von Reformen am Arbeitsmarkt, an den Systemen der Sozialen Sicherung und der Unternehmensbesteuerung veränderte die ökonomischen Rahmenbedingungen hin zu mehr Marktwirtschaft.

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  2. 03.03.2010 (ybr)
    Termine und Nachrichten

    Im Februar gab es mit mit einem Vortrag zur "Ökonomie des Glücks" von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Bruno Frey, Universität Zürich, ein besonderes Highlight im Rahmen des ZEW Research Seminars. Beim ZEW Research Seminar geben ZEW-Wissenschaftler und externe Referenten Einblicke in den Forschungsstand ausgewählter Fachgebiete und Forschungsprojekte.

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  3. 02.03.2010 (ybr)
    Termine und Nachrichten

    In Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek Wirtschaftswissenschaften in Kiel/Hamburg (ZBW) konnte das ZEW die bisher noch nicht online erhältlichen ZEW Discussion Papers digitalisieren. Bisher waren von den Jahrgängen 1991 bis 1998 nur vereinzelte Publikationen über das Internet abrufbar. Auf der Webseite des ZEW, dem Wissenschaftsnetzwerk RePEc (Research Papers in Economics) und EconStor, dem Open-Access-Server der ZBW, sind die wissenschaftlichen Beiträge nun komplett verfügbar. Alle Paper wurden darüber hinaus im Optical Character Recognition (OCR) Texterkennungsverfahren eingescannt. Somit liegt ein Volltext-Format vor, das eine einfache Zitation der Discussion Papers ermöglicht. Nach der RePEc-Statistik gehören die ZEW Discussion Papers derzeit zu den "Top 25 Working Papers" weltweit.

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  4. 23.02.2010 (ybr)
    Konferenzen

    Das ZEW veranstaltet am 29. April 2010 das erste "Mannheimer Innovationssymposium". Zwei Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung: Wie können Ideen für Innovationen schneller als bisher identifiziert werden? Wie können Innovationen von Mitarbeitern und Externen in produktiver Kooperation entwickelt werden? Das Innovationssymposium richtet sich an Entscheider aus Unternehmen, an Mitarbeiter aus Forschung und Entwicklung sowie Marketing und an Verantwortliche aus Innovations- und Wirtschaftsförderung. In Vorträgen und Workshops erhalten Sie wissenschaftlich fundierte Fakten und Ergebnisse sowie Impulse aus der Praxis.

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  5. 23.02.2010 · ZEW (fsr/ybr)
    Forschung
    Informationseffizienz | Aktienmarkt | Award | Immobilien

    Die zu großen Teilen am ZEW entstandene Studie "Testing the Preditability and Efficiency of Securitized Real Estate Markets" (ZEW Discussion Paper Nr. 09-054) wurde mit dem Best-Conference-Paper-Award 2010 der Pacific Rim Real Estate Society ausgezeichnet. Die Autoren des Papers, Felix Schindler vom ZEW sowie Nico Rottke und Roland Füss, beide von der European Business School (EBS), nahmen die Auszeichnung im Rahmen der Pacific Rim Real Estate Society Conference 2010 in Wellington, Neuseeland, entgegen. Ihr prämiertes Paper befasst sich mit der Informationseffizienz an den internationalen Immobilienaktienmärkten. Es zeigt, dass die Hypothese effizienter Märkte in ihrer schwachen Form über den Untersuchungszeitraum von Januar 1990 bis Dezember 2006 durch statistische Testverfahren mehrheitlich abgelehnt wird. Des Weiteren gelingt es auch unter Berücksichtigung von Transaktionskosten für zehn der 14 untersuchten nationalen Immobilienaktienmärkte durch einfache Handelsstrategien gegenüber einer Buy-and-Hold-Strategie Überrenditen zu erzielen.

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  6. 22.02.2010 (ybr)
    Nachgefragt
    Fachkräftemangel | Arbeitsmarkt

    Zwar ist die Zahl der registrierten Arbeitslosen in Deutschland im vergangenen Jahr um etwa 160.000 Personen gestiegen, der erwartete drastische Anstieg der Arbeitslosigkeit in Folge der schweren Wirtschaftskrise ist allerdings ausgeblieben. Im Ausland wird diese günstige Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts in der Krise häufig als "German Wunder" bezeichnet. Dabei hat weniger ein Wunder, sondern vor allem das stark genutzte Instrument der Kurzarbeit einen sprunghaften Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert. Dr. Holger Bonin, Leiter des Forschungsbereichs "Arbeitsmärkte, Personalmanagement und Soziale Sicherung" am ZEW, bewertet dieses Instrument der Arbeitsmarktpolitik und gibt einen Ausblick auf die Beschäftigungsentwicklung im Jahr 2010. Dr. Holger Bonin promovierte nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre im Jahr 2000 an der Universität Freiburg. Nach Tätigkeiten am Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) und am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ist Bonin seit dem Jahr 2007 Leiter des Forschungsbereichs "Arbeitsmärkte, Personalmanagement und Soziale Sicherung" am ZEW. Bonin untersucht unter anderem die Beschäftigungsprobleme von Geringqualifizierten, die Flexibilität von Löhnen, die ökonomischen Folgen von gesellschaftlicher Alterung und Migration sowie die Risikobereitschaft von Arbeitnehmern. Er ist Mitglied des Bevölkerungswissenschaftlichen Ausschusses im Verein für Socialpolitik.

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  7. 15.02.2010 ()
    Standpunkt

    Heutzutage zehrt Griechenland vor allem vom Glanz der Antike. Die derzeitigen ökonomischen Gegebenheiten hingegen sind ein Desaster und gekennzeichnet von selbstverschuldeten Krisen in Kombination mit unredlichen Machenschaften gegenüber anderen Mitgliedern der Europäischen Währungsunion (EWU).

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  8. 15.02.2010 ()
    Standpunkt

    Heutzutage zehrt Griechenland vor allem vom Glanz der Antike. Die derzeitigen ökonomischen Gegebenheiten hingegen sind ein Desaster und gekennzeichnet von selbstverschuldeten Krisen in Kombination mit unredlichen Machenschaften gegenüber anderen Mitgliedern der Europäischen Währungsunion (EWU).

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  9. 11.02.2010 (ybr)
    Konferenzen

    Vom 12. bis 13. Dezember 2009 veranstaltete das Wang Yanan Institute for Studies in Economics (WISE) in Xiamen, China, gemeinsam mit dem ZEW das 2009 International Symposium on Contemporary Labor Economics (LABOR 2009). Rund 50 Arbeitsmarktforscher und -forscherinnen aus Asien, Afrika, Europa und den Vereinigten Staaten kamen in der südchinesischen Hafenstadt zusammen, um über Fragen der Arbeitsmarktdynamik und der Armutsbekämpfung zu diskutieren.

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  10. 08.02.2010 (ybr)
    Personalien

    Martin Wörter ist vom 8. bis 12. Februar 2010 Gastwissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich "Industrieökonomik und Internationale Unternehmensführung". Herr Wörter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich und beschäftigt sich insbesondere mit Fragen von Innovation und Wettbewerb mit Schwerpunkt auf mikroökonometrischen Analysen. Während seines Besuchs am ZEW wird er sich mit einem deutsch-schweizerischen Vergleich der Effekte von Innovationsaktivitäten auf das Wettbewerbsumfeld von Unternehmen und die Rückwirkungen auf die künftigen Innovationsaufwendungen befassen.

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Kontakt

Referentin Online-Kommunikation

Tel.: +49 (0)621 1235-322

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