1. 26.10.2009 · ZEW (fhe/ybr)
    Nachgefragt
    Sozialstaat | Steuermoral

    Warum erschleichen sich Menschen soziale Leistungen beim Staat? Was bewegt sie, die Steuererklärung ehrlich auszufüllen? Fragen wie diese untersucht Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft am ZEW in seinem aktuellen Forschungsprojekt "Determinanten der Sozialstaatsmoral". Darüber hinaus erklärt er im Interview, welchen Einfluss die Wirtschaftskrise auf die Sozialstaatsmoral und die Steuerehrlichkeit der Menschen hat. Dr. Friedrich Heinemann, Jahrgang 1964, promovierte nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre und Geschichte im Jahr 1995 an der Universität Mannheim. Seit 2005 ist Heinemann am ZEW Leiter des Forschungsbereichs "Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" mit derzeit 14 Mitarbeitern. Seine Forschungsschwerpunkte sind Fragestellungen des Fiskalwettbewerbs und Föderalismus in Europa. Darüber hinaus untersucht Heinemann die Determinanten von Reformprozessen. Neben seinem Engagement in verschiedenen wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaften ist Heinemann unter anderem Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Europäische Integration e.V. und Mitglied im Wissenschaftlichen Direktorium des Instituts für Europäische Politik, Berlin.

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  2. 20.10.2009 (ybr)
    Personalien

    Annelies Wastyn ist vom 19. bis 31. Oktober Gastwissenschaftlerin im Forschungsbereich "Industrieökonomik und Internationale Unternehmensführung". Frau Wastyn ist Doktorandin an der Katholischen Universität Leuven, Belgien. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Innovationsforschung. An der K.U. Leuven ist sie unter anderem an der flämischen Innovationserhebung beteiligt. Während ihres Besuchs wird sie sich vor allem mit Fragen der externen Wissenserschließung von Unternehmen beschäftigen.

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  3. 15.10.2009 (ybr)
    Personalien

    Volodymyr Bilotkach ist vom 12. Oktober bis 20. November Gastwissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich "Industrieökonomik und Internationale Unternehmensführung". Herr Bilotkach ist Assistant Professor an der University of California, Irvine, USA. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Luftverkehrsökonomik sowie der angewandten Industrieökonomik. Während seines Besuchs wird er sich mit den wettbewerbspolitischen Implikationen von Luftverkehrsallianzen beschäftigen.

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  4. 13.10.2009 (ybr)
    Personalien

    Das ZEW gratuliert herzlich Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Otto H. Jacobs zum 70. Geburtstag, den er am 12. Oktober begangen hat. Jacobs hat maßgeblich an der Erfolgsgeschichte des ZEW mitgeschrieben. Als Mitglied der Expertenkommission zur Gründung des ZEW war er mit daran beteiligt, dass sich die baden-württembergische Landesregierung 1990 entschloss, das ZEW in Mannheim anzusiedeln. Darüber hinaus hat Jacobs seit Bestehen des ZEW als Forschungsprofessor und Aufsichtsratsmitglied aktiv an der Ausrichtung des Instituts mitgewirkt. So hat sich dank seines Engagements der Forschungsbereich Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft ein beachtliches nationales und internationales Renommee erworben. Insbesondere der European Tax Analyzer, ein Computersimulationsprogramm für internationale Steuerbelastungsvergleiche, für dessen Einsatz Jacobs die Grundlagen geschaffen hat, genießt in Wissenschaft und Praxis hohe Anerkennung. Die beiden Geschäftsführer des ZEW würdigten Jacobs herausragende Verdienste. "Otto H. Jacobs ist ein wichtiger Wegbereiter für das ZEW. Es ist insbesondere ihm zu verdanken, dass sich das ZEW als exzellentes Forschungsinstitut etabliert hat. Dafür schulden wir ihm großen Dank", sagt ZEW-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz.

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  5. 12.10.2009 (ybr)
    Konferenzen

    Am 8. und 9. Oktober 2009 veranstaltete das ZEW gemeinsam mit der Universität Karlsruhe sowie dem Arbeitskreis Europäische Integration und unterstützt durch die Europäische Kommission, erstmalig eine Konferenz zur Ökonomie gemeinnütziger Spenden. An der Konferenz nahmen 33 Wissenschaftler sowie Praktiker aus Europa, Australien, Singapur, der Türkei und den Vereinigten Staaten teil.

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  6. 06.10.2009 ()
    Standpunkt

    Schadenfreude ist für manche Leute bekanntlich die schönste Freude. Diesmal trifft es die Zunft der Ökonomen und zwar knallhart. Hämisch wird ihr vor allem von den Kriikern, denen der "Terror der Ökonomie" seit langem auf die Nerven ging, vorgeworfen, die Finanzkrise nicht vorausgesehen zu haben und nun vor dem Scherbenhaufen eines grandios zusammengebrochenen Theoriegebäudes zu stehen. Die Gelegenheit scheint für die Gegner der Ökonomen günstig, zur Generalabrechnung zu schreiten. Der Neoliberalismus sei am Ende. Sein Credo, funktionstüchtige Märkte erbrächten Wohlfahrtsgewinne, sei offenkundig und eindrucksvoll widerlegt und zwar nicht nur auf den Finanzmärkten, sondern überhaupt. Also weg mit den Reformen am Arbeitsmarkt und bei der Gesetzlichen Rentenversicherung. Stattdessen her mit ansehnlichen Mindestlöhnen und einer saftigen Besteuerung der Reichen.

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  7. 01.10.2009 (ybr)
    Personalien

    Benedikt Zinn wurde im Juli 2009 für seine hervorragende Diplomarbeit über die "Effektive Steuerbelastung in Europa" mit dem Preis der Ernst & Young Stiftung ausgezeichnet. In seiner Abschlussarbeit, die an der Universität Mannheim und am ZEW betreut wurde, beschäftigte er sich insbesondere mit den Steuersystemen der europäischen Nicht-EU-Mitgliedsstaaten. Zinn analysierte die steuerliche Standortattraktivität dieser Staaten im Vergleich zu den 27-EU-Mitgliedern. Seine Berechnungen der effektiven Steuerbelastungen erfolgten mit dem von ZEW und Universität Mannheim entwickelten Computersimulationsprogramm European Tax Analyzer. Benedikt Zinn ist seit Januar 2009 im Forschungsbereich "Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" am ZEW tätig. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der empirischen Analyse von Steuerwirkungen. Darüber hinaus beschäftigt er sich im Rahmen von nationalen und internationalen Steuerbelastungsvergleichen mit steuerlichen Entscheidungswirkungen.

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  8. 24.09.2009 (ybr)
    Termine und Nachrichten

    Der monatliche ZEW-Newsletter informiert regelmäßig über die Themen der aktuellen Ausgabe der ZEWnews und gibt an, wo diese von der Webseite des ZEW heruntergeladen werden kann. Um künftig noch besser auf die Bedürfnisse der Leserinnen und Leser der elektronischen Ausgabe der ZEWnews eingehen zu können, möchten wir Sie um Ihre Meinung zu dieser Publikation bitten. Sie benötigen zum Ausfüllen des kurzen Fragebogens nur wenige Minuten.

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  9. 21.09.2009 · ZEW (fpf/ybr)
    Nachgefragt
    Arbeitsmarkt

    Nie waren die Ansprüche an Lehrer, Schulen und Universitäten so hoch wie heute: der Nachwuchs soll in kürzester Zeit fit gemacht werden für die Herausforderungen des globalen Arbeitsmarkts. Übersehen wird dabei oft, dass entscheidende Weichen für den Werdegang eines Kindes zum größeren Teil in der Familie gestellt werden, erklärt der Bildungsökonom Friedhelm Pfeiffer. PD Dr. Friedhelm Pfeiffer, Diplom-Volkswirt, Jahrgang 1958 studierte an den Universitäten Freiburg i.Br., Bern und Mannheim. Nach seiner Promotion 1993 wechselte Pfeiffer zum ZEW. Hier fungiert er als stellvertretender Leiter des Forschungsbereichs "Arbeitsmärkte, Personalmanagement und Soziale Sicherung". Im Jahr 2002 habilitierte er sich an der Universität Mannheim. Pfeiffers Forschungsinteresse gilt den Wirkungen optimierter Bildungsinvestitionen für individuelle und gesamtwirtschaftliche Erträge sowie den Ursachen und Konsequenzen des Erwerbs von kognitiven und nichtkognitiven Fähigkeiten im Lebenszyklus. Er koordiniert das mit Mitteln des Paktes für Forschung und Innovation geförderte Netzwerk "Nichtkognitive Fähigkeiten: Erwerb und ökonomische Konsequenzen", eine Forschungskooperation mit den Universitäten Chicago und Konstanz sowie dem Zentrum für Bildungsökonomik in London und dem Sozio-oekonomischen Panel in Berlin.

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  10. 15.09.2009 ()
    Standpunkt

    Nach Lage der Dinge haben die Finanzmarktexperten des ZEW-Finanzmarkttests im Hinblick auf die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland Recht behalten. Seit November letzten Jahres begannen sich die Einschätzungen bezüglich der Konjunktur in sechs Monaten aufzuhellen, wenngleich die negativen Beurteilungen bis ins Jahr 2009 überwogen. Die harten Konjunkturdaten bestätigen die Erwartungen der Finanzmarktexperten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf der Basis einer Schnellschätzung,die erfahrungsgemäß später einer Revision unterliegen wird, ist die dramatische Abwärtsbewegung des realen Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal dieses Jahres zum Stillstand gekommen – also genau sechs Monate, nachdem sich die Konjunkturerwartungen des ZEW anfingen zu verbessern.

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