Eurokrise, Brexit, populistische Parteien im Europäischen Parlament, die wachsende Kluft innerhalb Europas – der Umgang der EU mit diesen drängenden Problemen ist strittig. Doch was ist die Ursache des Vertrauensverlustes in die Problemlösungsfähigkeit der EU? Ein Erklärungsansatz betrifft die Funktionsweise der Institutionen. Die Bürger/innen sehen die Art, wie Entscheidungen auf EU-Ebene getroffen werden, kritisch. Zu fragen ist, ob die Kommission in fast allen Aufgabenbereichen das alleinige Gesetzesinitiativrecht haben soll? Wie steht die Öffentlichkeit zur Idee eines Zweikammersystems aus Rat der Mitgliedstaaten und Europäischem Parlament? Und ist es im Sinne der Öffentlichkeit, dass der Europäischen Gerichtshof über der nationalen Gesetzgebung steht? Schließlich: Wäre die EU anerkannter in den Mitgliedsstaaten, wenn ihre Institutionen reformiert würden?

Die ZEW Lunch Debate befasst sich mit aktuellen Herausforderungen der Europäischen Union.
Aktuelle Probleme und mögliche Reformen der EU sind Thema der aktuellen ZEW Lunch Debate.

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die nächste ZEW Lunch Debate in Brüssel am 20. Februar 2020, die in Zusammenarbeit mit der Universität Mannheim (Sonderforschungsbereich „Political Economy of Reforms“) stattfindet.

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