Von China ausgehend breitet sich die Lungenkrankheit Covid-19 seit Ende 2019 rapide aus. Weltweit haben sich mehrere Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Neben den gesundheitlichen Folgen, fügt die Pandemie unserer Wirtschaft großen Schaden zu. Auf unserer Themenseite finden Sie wichtige ZEW-Inhalte zur Corona-Krise. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich unter anderem mit der Gefährdung von Unternehmen durch die Corona-Pandemie sowie der verstärkten Nutzung von Homeoffice. Außerdem erforschen wir Konjunktur- und Wachstumseffekte für Deutschland, Europa, China und die Weltwirtschaft und bewerten die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) im Kampf gegen das Virus.

Achim Wambach
ZEW-Präsident

Prof. Achim Wambach

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Die zweite Welle ist da, und Corona wird so schnell nicht weggehen. Wir brauchen bessere Lösungen, die ein nachhaltiges Wirtschaften unter Corona ermöglichen.

Aktuelle Forschung und Kommentare

Forschung

Mehr Covid-19-Infektionen nach „Querdenken“-Demonstrationen

Die „Querdenken“-Demonstrationen im November 2020 haben dazu beigetragen, dass sich das Corona-Virus innerhalb Deutschlands stark verbreitet hat. Dies zeigt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim und der Humboldt-Universität zu Berlin, die die Auswirkungen zweier großer „Querdenken“-Kundgebungen, die im November 2020 stattfanden, auf die Sieben-Tage-Inzidenz bis Ende Dezember analysiert.

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#ZEWPodcast

Die Corona-Warn-App: Potential und Schwächen

ZEW-Ökonom Dr. Dominik Rehse im #ZEWPodcast „Wirtschaft • Forschung • Debatten“

Als die Corona-Warn-App auf den Markt kam, wurde sie als eines der wichtigsten Instrumente zur Bekämpfung der Pandemie betrachtet. Diese Hoffnungen haben sich bisher kaum erfüllt. Die Nutzerzahl der App ist nicht groß genug, um das Virus damit effektiv einzudämmen. Die Datenschutzbedenken in der Bevölkerung sind nach wie vor erheblich. Auch sind Nutzerführung und Erfolgsmessung verbesserungswürdig. In der aktuellen Folge des #ZEWPodcasts spricht Dr. Dominik Rehse, Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe „Design digitaler Märkte“ über das Potential und die Defizite der Corona-Warn-App. Er erklärt, warum die App trotzdem eine gute Idee ist und wie man sie mit Hilfe eines Reallabors verbessern könnte.

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Die Kraft des Wettbewerbs könnte für eine schnellere Produktion von mehr Impfstoffen sorgen

Heute findet in Berlin der Impfgipfel statt. Dabei wird auch über die derzeit stark diskutierte Impfstoffknappheit gesprochen. In einem Beitrag in der heutigen Ausgabe des Handelsblatts plädieren ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D. und Leiter des Forschungsbereichs Marktdesign Prof. Dr. Vitali Gretschko für mehr Wettbewerb, um die Impfstoffproduktion zu beschleunigen.

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Nachgefragt

Den kurzfristigen Digitalisierungsschub in langfristige Investitionen umwandeln

Die Corona-Pandemie hat die Weltwirtschaft schwer getroffen. In vielen Ländern hat ein Lockdown das öffentliche Leben über Wochen lahmgelegt. Aber auch die mit den Lockerungen verbundenen Hygiene- und Abstandsregelungen machen es schwieriger, zusammenzuarbeiten, einzukaufen oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. ZEW-Ökonomin Irene Bertschek erklärt im Interview, welche Rolle die Digitalisierung von Unternehmen für die Krisenresistenz spielt und wie verschiedene Branchen auf die veränderten Bedingungen reagieren können.

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05.05.2021
#ZEWBookTalk

Es geht nur gemeinsam! Wie wir endlich Geschlechtergerechtigkeit erreichen

Wie schultern Frauen und Männer die Folgen der Corona-Krise? Wie können wir die Arbeitswelt von morgen gleichberechtigt gestalten? Und welche Rolle spielen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hierbei? Diese Fragen sind Grundlage für eine neue Diskussion im #ZEWBookTalk mit der Soziologin Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger und ZEW-Präsident Achim Wambach.

Weitere Infos

ZEW zur Corona-Krise in den Medien

Gastbeitrag

Der Corona-Impfstoff für die Wirtschaft

Die Wirtschaft nimmt trotz Corona wieder an Fahrt auf. Doch es darf nicht unser Ziel sein, den Vorkrisenzustand zu erreichen. Denn in der Digitalisierung schöpft Deutschland sein Potenzial nicht aus. Wir brauchen endlich mehr Geschwindigkeit – in jeder Hinsicht.

Zum Gastbeitrag von ZEW-Ökonomin Irene Bertschek bei Cicero

Interview

Mehr Covid-19-Infektionen nach „Querdenken“-Demonstrationen

Dass die Corona-Zahlen in jenen Landkreisen besonders stiegen, wo Busverbindungen zu den #Querdenken-Demos angeboten wurden, ist ein gesamtdeutsches Phänomen, erklärt ZEW-Wissenschaftler Martin Lange im Gespräch mit MDR Aktuell.

Anhören bei MDR Aktuell

Interview

Arbeiten in Zeiten von Corona

„Es hat die Vorstellungskraft gefehlt, dass man bestimmte Tätigkeiten zu Hause machen kann“, so ZEW-Ökonomin Susanne Steffes zum Arbeiten und dem Potenzial von Homeoffice während (und vor) der Corona-Pandemie im Podcast „Leben in Zeiten von Corona“.

Zum Podcast

Kommentar

Contact-Tracing-App: Mit Anreizen und Tempo zur App

„Wir müssen die Menschen schnell von der App überzeugen und dafür Anreize sinnvoll einsetzen.“ ZEW-Ökonom Dominik Rehse kommentiert die Contact-Tracing-App im Wirtschaftssdienst.

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Corona-Krise: Wo stehen wir?

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Jetzt richtig handeln, um gut aus der Krise zu kommen: ZEW-Präsident Achim Wambach zur Corona-Krise.

Unsere Expertinnen und Experten am ZEW

Themen

EU-Themen, Föderalismus, Geldpolitik, Öffentliche Finanzen, Steuern

Themen

Digitalisierung, Digitale Wirtschaft

Themen

Finanzmärkte, Konjunktur

Themen

Personalökonomik, Flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice

Themen

Unternehmen, Unternehmensgründungen, Innovationen, Insolvenzen

Wirtschaftliche Entwicklung

Neben den großen gesundheitlichen Schäden sind auch die ökonomischen Folgen des Corona-Virus für die deutsche, europäische und globale Wirtschaft derzeit in ihrem Ausmaß noch nicht absehbar. Klar ist aus heutiger Sicht, dass die Pandemie das Potenzial eines gravierenden negativen konjunkturellen Schocks hat. Die ökonomischen Risiken sind deshalb so groß, weil es sich bei dieser Pandemie um eine gleichzeitige Störung von Angebot und Nachfrage handelt. So kommt es in den betroffenen Regionen zu einem dramatischen Rückgang aller Dienstleistungen, bei denen Menschen zusammentreffen. Inwieweit die geldpolitischen Maßnahmen der EZB die Eurozone zu stabilisieren vermögen, bleibt abzuwarten.

ZEW-Konjunkturerwartungen

Erwartungen gehen zurück

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sinken in der aktuellen Umfrage vom April 2021 um 5,9 Punkte und liegen damit bei 70,7 Punkten. Dies ist der erste Rückgang seit November 2020. Nach wie vor liegen die Erwartungen auf einem sehr hohen Niveau. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland verbessert sich um 12,2 Punkte recht deutlich gegenüber dem Vormonat. Der Lageindikator beträgt im April nun minus 48,8 Punkte und liegt damit ungefähr auf dem Niveau von März 2020.

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Forschung

EU-Corona-Plan könnte Einstieg in die dauerhafte Schuldenfinanzierung des EU-Haushalts bringen

Die EU sichert sich durch den neuen Eigenmittelbeschluss bis zum Jahr 2058 einen Anspruch auf Finanzbeiträge der Mitgliedstaaten, den sie zur Finanzierung des Corona-Wiederaufbauplans nicht einmal annähernd benötigt. Eine neue ZEW-Studie quantifiziert diese Überdeckung auf mindestens das Zehnfache dessen, was zur Schuldentilgung für den Corona-Wiederaufbauplan mit seinen 750 Milliarden Euro eigentlich nötig wäre.

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China Economic Panel

Erwartungen für China gehen zurück, Ausblick bleibt positiv

In der aktuellen Umfrage vom März 2021 (09.–17.03.2021) geht der CEP-Indikator um 21,2 Punkte auf einen neuen Wert von 42,8 Punkten zurück. Trotz dieses markanten Rückgangs bleibt der Indikator auf einem sehr hohen Niveau. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) in Kooperation mit der Fudan Universität, Shanghai, erhoben wird, gibt die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China auf Sicht von zwölf Monaten wieder.

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Informationswirtschaft

Konjunktureinbruch in der IKT-Branche

Die konjunkturelle Stimmung in der Branche Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Deutschland ist im ersten Quartal 2020 auf einen historischen Tiefstand gefallen. In Folge der Corona-Pandemie stürzt der ZEW Stimmungsindikator für die IKT-Unternehmen auf einen Stand von 51,1 Punkten ab und verliert damit mehr als 17 Punkte im Vergleich zum Vorquartal. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2011 ist das wirtschaftliche Klima niemals schlechter ausgefallen oder vergleichbar rapide gesunken.

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Arbeitswelt und Unternehmen in Deutschland

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf unsere Arbeitswelt aus? Sind deutsche Unternehmen in Gefahr? Und wo liegen bisher ungenutzte Potenziale? Unsere ZEW-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler zeigen, dass die Corona-Krise unsere Arbeitswelt verändert. So erlebt zum Beispiel das Arbeiten von zu Hause einen ungeahnten Schub. Des Weiteren zeigen unsere Forschungsergebnisse, dass die Corona-Pandemie die Existenz von Unternehmen gefährdet. Viele, vor allem kleinere Betriebe, haben eine zu geringe Bonität, um längere Schließungen verkraften zu können.

Forschung

Staatliche Hilfen führen zu Rückstau bei Unternehmensinsolvenzen

Wie eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim zeigt, haben undifferenzierte Finanzhilfen dazu beigetragen, dass ein Rückstau an Unternehmensinsolvenzen entstanden ist, der sich früher oder später auflösen wird. Insbesondere sehr kleine, finanziell schwache Unternehmen, die unter normalen wirtschaftlichen Umständen mit hoher Wahrscheinlichkeit den Weg in die Insolvenz bestritten hätten, wurden ohne die Perspektive einer erfolgversprechenden Sanierung am Leben gehalten.

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Forschung

Corona-Krise hemmt Innovationsaktivitäten von Unternehmen

Das aktuelle Jahresgutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), das heute der Bundeskanzlerin pandemiebedingt virtuell übergeben wurde, analysiert u. a. die Auswirkungen der Corona-Krise auf Forschungs- und Innovationsaktivitäten (F&I) von Unternehmen und bezieht Stellung zur aktuellen F&I-Politik der Bundesregierung.

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Forschung

Hohes Homeoffice-Potenzial in der Informationswirtschaft

Die Verlagerung des Arbeitsortes vom Firmenbüro ins Homeoffice ist ein zentraler Baustein im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Deutschland. Der neue Bund-Länder-Beschluss vom 19. Januar 2021 sieht deshalb vor, dass Unternehmen „überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen müssen, sofern die Tätigkeiten es zulassen.“ Eine offene Frage ist allerdings, wie hoch die Unternehmen den Anteil der Beschäftigten einschätzen, deren Arbeitstätigkeiten fürs Homeoffice geeignet sind.

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Forschung

Digitalisierung hilft bei der Bewältigung der Krise

Die Corona-Pandemie hinterlässt deutliche Spuren in der Wirtschaft. Soloselbstständige trifft es dabei besonders hart. Eine ZEW-Kurzexpertise liefert auf Basis einer Befragung von über 16.000 Soloselbstständigen Erkenntnisse, wie stark diese in Deutschland von der Corona-Pandemie betroffen sind und inwieweit die Digitalisierung ihnen hilft, die Krise zu bewältigen.

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