Von China ausgehend breitet sich die Lungenkrankheit Covid-19 seit Ende 2019 rapide aus. Weltweit haben sich mehrere Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Neben den gesundheitlichen Folgen, fügt die Pandemie unserer Wirtschaft großen Schaden zu. Auf unserer Themenseite finden Sie wichtige ZEW-Inhalte zur Corona-Krise. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich unter anderem mit der Gefährdung von Unternehmen durch die Corona-Pandemie sowie der verstärkten Nutzung von Homeoffice. Außerdem erforschen wir Konjunktur- und Wachstumseffekte für Deutschland, Europa, China und die Weltwirtschaft und bewerten die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) im Kampf gegen das Virus.

Achim Wambach
ZEW-Präsident

Prof. Achim Wambach

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Die zweite Welle ist da, und Corona wird so schnell nicht weggehen. Wir brauchen bessere Lösungen, die ein nachhaltiges Wirtschaften unter Corona ermöglichen.

Kommentare und Standpunkte

Standpunkt

Schließungen alleine reichen für eine erfolgreiche Krisenpolitik nicht aus

Vor einem Jahr hat sich der erste Patient in Wuhan mit dem Corona-Virus angesteckt. Mittlerweile sind weltweit über 65 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert, etwa 1,5 Millionen sind im Zusammenhang mit dem Virus verstorben, und die Weltwirtschaft erlebt den größten Einbruch seit Kriegsende.

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Forschung

Corona-Warn-App mit Schwächen – Reallabor könnte positiven Schub geben

Die Corona-Warn-App soll die Nachverfolgung von Infektionen mit SARS-CoV-2 vereinfachen und beschleunigen. Dieser Zielsetzung wird die Corona-Warn-App derzeit aber nicht gerecht. “Um ihre Wirkung voll zu entfalten, müsste die App weiter verbreitet sein als bisher und die Nutzerführung müsste deutlich wirkungsorientierter gestaltet sein. Zudem müsste die App anhand einer klaren Erfolgsmessung fortwährend verbessert werden“, sagt Dr. Dominik Rehse, Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe „Design digitaler Märkte“ am ZEW Mannheim. In einem aktuellen ZEW policy brief empfehlen er und ein Wissenschaftler der Universität Mannheim daher die Einrichtung eines Reallabors für die Corona-Warn-App. Mit Hilfe eines solchen Reallabors sollten Maßnahmen zur Verbreitungsförderung, Nutzungsoptimierung und Erfolgsmessung systematisch getestet und die App deutlich verbessert werden.

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Nachgefragt

Den kurzfristigen Digitalisierungsschub in langfristige Investitionen umwandeln

Die Corona-Pandemie hat die Weltwirtschaft schwer getroffen. In vielen Ländern hat ein Lockdown das öffentliche Leben über Wochen lahmgelegt. Aber auch die mit den Lockerungen verbundenen Hygiene- und Abstandsregelungen machen es schwieriger, zusammenzuarbeiten, einzukaufen oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. ZEW-Ökonomin Irene Bertschek erklärt im Interview, welche Rolle die Digitalisierung von Unternehmen für die Krisenresistenz spielt und wie verschiedene Branchen auf die veränderten Bedingungen reagieren können.

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ZEW zur Corona-Krise in den Medien

Interview

SAP-Finanzchef Luka Mucic im Interview: "Jeder Technologie-Schub bringt mehr Wohlstand"

Irene Bertschek forscht am Mannheimer ZEW, Luka Mucic ist Finanzchef beim Walldorfer Softwarekonzern SAP. Ein Gespräch über Digitalisierung, Homeoffice und die Corona-Warn-App.

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Interview

Arbeiten in Zeiten von Corona

„Es hat die Vorstellungskraft gefehlt, dass man bestimmte Tätigkeiten zu Hause machen kann“, so ZEW-Ökonomin Susanne Steffes zum Arbeiten und dem Potenzial von Homeoffice während (und vor) der Corona-Pandemie im Podcast „Leben in Zeiten von Corona“.

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Gastbeitrag

Der Corona-Impfstoff für die Wirtschaft

Die Wirtschaft nimmt trotz Corona wieder an Fahrt auf. Doch es darf nicht unser Ziel sein, den Vorkrisenzustand zu erreichen. Denn in der Digitalisierung schöpft Deutschland sein Potenzial nicht aus. Wir brauchen endlich mehr Geschwindigkeit – in jeder Hinsicht.

Zum Gastbeitrag von ZEW-Ökonomin Irene Bertschek bei Cicero

Kommentar

Contact-Tracing-App: Mit Anreizen und Tempo zur App

„Wir müssen die Menschen schnell von der App überzeugen und dafür Anreize sinnvoll einsetzen.“ ZEW-Ökonom Dominik Rehse kommentiert die Contact-Tracing-App im Wirtschaftssdienst.

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Interview

Ökonom sieht Deutschland gewappnet

Die Corona-Krise lässt die deutsche Wirtschaft einbrechen. Deutschland könne sich das leisten, sagt der ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann im ZDF.

Zum Interview im ZDF heute journal

Corona-Krise: Wo stehen wir?

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Jetzt richtig handeln, um gut aus der Krise zu kommen: ZEW-Präsident Achim Wambach zur Corona-Krise.

Unsere Expertinnen und Experten am ZEW

Themen

EU-Themen, Föderalismus, Geldpolitik, Öffentliche Finanzen, Steuern

Themen

Digitalisierung, Digitale Wirtschaft

Themen

Finanzmärkte, Konjunktur

Themen

Personalökonomik, Flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice

Themen

Unternehmen, Unternehmensgründungen, Innovationen, Insolvenzen

Wirtschaftliche Entwicklung

Neben den großen gesundheitlichen Schäden sind auch die ökonomischen Folgen des Corona-Virus für die deutsche, europäische und globale Wirtschaft derzeit in ihrem Ausmaß noch nicht absehbar. Klar ist aus heutiger Sicht, dass die Pandemie das Potenzial eines gravierenden negativen konjunkturellen Schocks hat. Die ökonomischen Risiken sind deshalb so groß, weil es sich bei dieser Pandemie um eine gleichzeitige Störung von Angebot und Nachfrage handelt. So kommt es in den betroffenen Regionen zu einem dramatischen Rückgang aller Dienstleistungen, bei denen Menschen zusammentreffen. Inwieweit die geldpolitischen Maßnahmen der EZB die Eurozone zu stabilisieren vermögen, bleibt abzuwarten.

ZEW-Konjunkturerwartungen

Anstieg der Erwartungen

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen in der aktuellen Januarumfrage 2021 um 6,8 Punkte und liegen damit bei 61,8 Punkten. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich geringfügig verbessert. Der Lageindikator beträgt im Januar minus 66,4 Punkte. Dies ist ein leichter Anstieg um 0,1 Punkte zum Dezember 2020. „Trotz der Unsicherheit über den weiteren Verlauf des Lockdowns hat sich der Konjunkturausblick für die deutsche Wirtschaft leicht verbessert. Die Ergebnisse der Januarumfrage des ZEW-Finanzmarkttests zeigen, dass vor allem die Exporterwartungen deutlich gestiegen sind“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D., die aktuellen Erwartungen.

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Forschung

EU-Corona-Plan könnte Einstieg in die dauerhafte Schuldenfinanzierung des EU-Haushalts bringen

Die EU sichert sich durch den neuen Eigenmittelbeschluss bis zum Jahr 2058 einen Anspruch auf Finanzbeiträge der Mitgliedstaaten, den sie zur Finanzierung des Corona-Wiederaufbauplans nicht einmal annähernd benötigt. Eine neue ZEW-Studie quantifiziert diese Überdeckung auf mindestens das Zehnfache dessen, was zur Schuldentilgung für den Corona-Wiederaufbauplan mit seinen 750 Milliarden Euro eigentlich nötig wäre.

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China Economic Panel

Ausblick für China weiterhin sehr positiv

In der aktuellen Umfrage vom Dezember (01.–09.12.2020) sinkt der CEP-Indikator um 23,7 Punkte auf einen neuen Wert von 31,3 Punkten. Dies ist zwar ein markanter Rückgang, gleichwohl liegen die Erwartungen noch immer auf einem historisch hohen Niveau. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) in Kooperation mit der Fudan Universität, Shanghai, erhoben wird, gibt die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China auf Sicht von zwölf Monaten wieder.

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Informationswirtschaft

Konjunktureinbruch in der IKT-Branche

Die konjunkturelle Stimmung in der Branche Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Deutschland ist im ersten Quartal 2020 auf einen historischen Tiefstand gefallen. In Folge der Corona-Pandemie stürzt der ZEW Stimmungsindikator für die IKT-Unternehmen auf einen Stand von 51,1 Punkten ab und verliert damit mehr als 17 Punkte im Vergleich zum Vorquartal. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2011 ist das wirtschaftliche Klima niemals schlechter ausgefallen oder vergleichbar rapide gesunken.

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Arbeitswelt und Unternehmen in Deutschland

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf unsere Arbeitswelt aus? Sind deutsche Unternehmen in Gefahr? Und wo liegen bisher ungenutzte Potenziale? Unsere ZEW-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler zeigen, dass die Corona-Krise unsere Arbeitswelt verändert. So erlebt zum Beispiel das Arbeiten von zu Hause einen ungeahnten Schub. Des Weiteren zeigen unsere Forschungsergebnisse, dass die Corona-Pandemie die Existenz von Unternehmen gefährdet. Viele, vor allem kleinere Betriebe, haben eine zu geringe Bonität, um längere Schließungen verkraften zu können.

Forschung

Finanzmarktexperten erwarten mehr Zombiefirmen durch Corona-Maßnahmen

Die Maßnahmen, die zur Milderung der wirtschaftlichen Effekte der Corona-Krise ergriffen wurden, haben die deutsche Wirtschaft bisher weitgehend stabilisiert. Für das erste Halbjahr 2021 erwarten Finanzmarktexperten/-innen jedoch eine Zunahme an Unternehmensinsolvenzen und Kreditausfällen. Außerdem werde die Anzahl sogenannter Zombieunternehmen, also Unternehmen, die eigentlich insolvent sind, jedoch mit Krediten künstlich am Leben gehalten werden, steigen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Auswertung der Sonderfrage im aktuellen ZEW-Finanzmarkttest, an dem sich 174 Finanzmarktexperten/-innen beteiligt haben. Die Umfrage hat das ZEW Mannheim im Dezember 2020 durchgeführt.

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Forschung

Bund bleibt mit Corona-Steuerhilfe hinter seinen Möglichkeiten zurück

Das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz fällt nicht ehrgeizig genug aus, um die Folgen der Krise abzufedern. Gerade kleine Unternehmen profitieren wenig von den Vergünstigungen in ihrer aktuellen Form. Gemessen am Ausmaß der Krise geraten die Maßnahmen insgesamt zu zaghaft und wenig innovativ. „Der Gesetzgeber vollzieht mit dem Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz zwar einen schnellen, aber keinen allzu großen ‚Wumms‘“, resümiert Christoph Spengel, ZEW-Forschungsprofessor sowie Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftliche Steuerlehre II an der Universität Mannheim. „Mit Blick auf das Ausmaß der Krise greifen die Maßnahmen zu kurz. Die Corona-Krise trifft die deutsche Wirtschaft noch viel härter als die Finanzkrise. Deshalb wären weitergehende Maßnahmen angemessen.“

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Forschung

Unternehmen wollen auch nach der Krise an Homeoffice festhalten

Die Corona-bedingten Anpassungen der Arbeitsorganisation haben vielen Unternehmen gezeigt, dass sich mehr Tätigkeiten für die Arbeit im Homeoffice eignen als bislang angenommen. Im unternehmensnahen Dienstleistungsbereich sind es mehr als 50 Prozent und im Verarbeitenden Gewerbe mehr als 40 Prozent der Unternehmen, die über solche digitalen Lerneffekte berichten. „Die flächendeckende Erkenntnis, dass zusätzliche Tätigkeiten ins Homeoffice verlagert werden können, verstärkt den Impuls, den die Corona-Krise auf die Verbreitung ortsflexibler Arbeit ausübt. Aufgrund der neuen Erfahrungen und Erkenntnisse planen viele Unternehmen, Homeoffice auch nach der Krise intensiver zu nutzen als vor dem Beginn der Corona-Pandemie“, sagt Dr. Daniel Erdsiek, Wissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich Digitale Ökonomie.

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Forschung

Digitalisierung hilft bei der Bewältigung der Krise

Die Corona-Pandemie hinterlässt deutliche Spuren in der Wirtschaft. Soloselbstständige trifft es dabei besonders hart. Eine ZEW-Kurzexpertise liefert auf Basis einer Befragung von über 16.000 Soloselbstständigen Erkenntnisse, wie stark diese in Deutschland von der Corona-Pandemie betroffen sind und inwieweit die Digitalisierung ihnen hilft, die Krise zu bewältigen.

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