Von China ausgehend breitet sich die Lungenkrankheit Covid-19 seit Ende 2019 rapide aus. Weltweit haben sich mehrere Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Neben den gesundheitlichen Folgen, fügt die Pandemie unserer Wirtschaft großen Schaden zu. Auf unserer Themenseite finden Sie wichtige ZEW-Inhalte zur Corona-Krise. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich unter anderem mit der Gefährdung von Unternehmen durch die Corona-Pandemie sowie der verstärkten Nutzung von Homeoffice. Außerdem erforschen wir Konjunktur- und Wachstumseffekte für Deutschland, Europa, China und die Weltwirtschaft und bewerten die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) im Kampf gegen das Virus.

Prof. Achim Wambach, PhD

ZEW-Präsident

Die Corona-Pandemie ist ein Informationsproblem. Wenn jeder, der sich infiziert, dies direkt erkennen würde und direkt erkennbar wäre, wäre die Verhinderung der Ausbreitung des Virus unproblematisch.

Forschung

Die Pandemie hat tiefgreifende und nachhaltige Negativeffekte auf die Bildung in der Subsahara

Die Pandemie traf den südlich der Sahara gelegenen Teil Afrikas, die Subsahara, besonders hart. Das Pro-Kopf-BIP sank dort 2020, im ersten Pandemie-Jahr, um 4,5 Prozent – eine nie dagewesene wirtschaftliche Zäsur. Doch während sich Landwirtschaft, Industrie und Handwerk langsam wieder erholen, machen sich verlorene Unterrichtstage langfristig bemerkbar.

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Die Corona-Pandemie ist ein Informationsproblem

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Unsere Expertinnen und Experten am ZEW

Prof. Dr. Tabea Bucher-Koenen

Prof. Dr. Tabea Bucher-Koenen

Leitung

Altersvorsorge und nachhaltige Finanzmärkte

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Prof. Dr. Friedrich Heinemann

Prof. Dr. Friedrich Heinemann

Leitung

Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft

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Prof. Dr. Irene Bertschek

Prof. Dr. Irene Bertschek

Leitung

Digitale Ökonomie

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Dr. Michael Schröder

Dr. Michael Schröder

Senior Researcher

Altersvorsorge und nachhaltige Finanzmärkte

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Dr. Georg Licht

Dr. Georg Licht

Leitung

Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik

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Wirtschaftliche Entwicklung

Neben den großen gesundheitlichen Schäden sind auch die ökonomischen Folgen des Corona-Virus für die deutsche, europäische und globale Wirtschaft derzeit in ihrem Ausmaß noch nicht absehbar. Klar ist aus heutiger Sicht, dass die Pandemie das Potenzial eines gravierenden negativen konjunkturellen Schocks hat. Die ökonomischen Risiken sind deshalb so groß, weil es sich bei dieser Pandemie um eine gleichzeitige Störung von Angebot und Nachfrage handelt. So kommt es in den betroffenen Regionen zu einem dramatischen Rückgang aller Dienstleistungen, bei denen Menschen zusammentreffen. Inwieweit die geldpolitischen Maßnahmen der EZB die Eurozone zu stabilisieren vermögen, bleibt abzuwarten.

Forschung

Zu langes Festhalten an Krisenpolitiken begünstigt Zombifizierung der Wirtschaft

Eine neue Studie des ZEW Mannheim für das Europäische Parlament hat untersucht, welche Mitgliedstaaten in den letzten zwei Jahren eine nicht ausreichend zielgenaue Corona-Politik betrieben haben und trotz wirtschaftlicher Erholung zu lange im Krisenmodus verbleiben.

Forschung

Corona-Krise belastet M&A-Aktivitäten

Arbeitswelt und Unternehmen in Deutschland

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf unsere Arbeitswelt aus? Sind deutsche Unternehmen in Gefahr? Und wo liegen bisher ungenutzte Potenziale? Unsere ZEW-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler zeigen, dass die Corona-Krise unsere Arbeitswelt verändert. So erlebt zum Beispiel das Arbeiten von zu Hause einen ungeahnten Schub. Des Weiteren zeigen unsere Forschungsergebnisse, dass die Corona-Pandemie die Existenz von Unternehmen gefährdet. Viele, vor allem kleinere Betriebe, haben eine zu geringe Bonität, um längere Schließungen verkraften zu können.

Veranstaltungen zum Thema Corona-Krise