Veranstaltungsreihen

Energiewende | Klimapolitik | Energieversorgung | Energiemarkt | Großveranstaltung | Energiewirtschaft | Wirtschaftspolitik aus erster Hand

RWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Rolf Martin Schmitz bei seinem Vortrag am ZEW zu Stand und Herausforderungen der Energiewende.

Die Energiebranche befindet sich im Wandel. Eine Öffnung der Märkte, der Energiemix und Umlagen haben in den vergangenen Jahren den kompletten Wirtschaftszweig in Bewegung gebracht. Energieversorger brechen alte Muster auf und müssen den Balanceakt zwischen Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit beherrschen. Inwieweit ist diese Entwicklung mit nationalen und europäischen Klimazielen vereinbar? Wie steht es um die Energiewende in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft? Und mit welchen Herausforderungen muss sich die Branche befassen? Zu diesen Fragen äußerte sich Dr. Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender des Energieversorgungskonzerns RWE, am 20. Februar 2018 im Zuge der Veranstaltungsreihe "Wirtschaftspolitik aus erster Hand" am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim.

ZEW Lunch Debate in Brüssel

ZEW Lunch Debates | Öffentlicher Haushalt | Großveranstaltung | Europa

Das Panel bei der ZEW Lunch Debate: Stefan Lehner, Petri Sarvarmaa, Silke Wettach, Achim Wambach und Aart de Geus (v.l.n.r.).

Einen Diskussionsbeitrag zur Reform der Europäischen Union sowie zu den Verhandlungen über den anstehenden siebenjährigen EU-Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027 hat das ZEW mit seiner Lunch Debate „The EU Budget: How Europe Can Deliver“ am 24. Januar 2018 in Brüssel geleistet, die diesmal gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung ausgerichtet wurde. Die große Anzahl an Anmeldungen zu dieser Veranstaltung zeigt, dass das Thema einen Nerv getroffen hat.

Veranstaltungsreihen

Wirtschaftspolitik aus erster Hand | Europa | Deutschland | Reformmaßnahmen | Sachverständigenrat zur Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Der Wirtschaftsweise Prof. Dr. Christoph M. Schmidt bei seinem Vortrag am ZEW.

Europa steht momentan wirtschaftlich gut da, Deutschland seit geraumer Zeit noch besser. Die künftige Bundesregierung sollte den konjunkturellen Rückenwind für Reformen nutzen – angesichts großer Herausforderungen wie demographischem Wandel, Klimaschutz, Migration, Digitalisierung und der Weiterentwicklung Europas. Auf diese Essenz brachte Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Vorsitzender der sogenannten Wirtschaftsweisen und Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, das Jahresgutachten 2017/18 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Schmidt stellte in der Vortragsreihe „Wirtschaftspolitik aus erster Hand“ am 28. November 2017 die Schlaglichter des aktuellen Gutachtens vor und machte deutlich, wo die Akzente für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik in Deutschland und Europa aus Sicht der Wirtschaftsweisen gesetzt werden sollten.

ZEW Lunch Debate in Brüssel

ZEW Lunch Debates | Europa | Business Angels | Innovation | Innovationsförderung

Bei der ZEW Lunch Debate ging es um die Bedeutung von Business Angels als Förderquelle für innovative Start-ups.

Europa steht vor einem Innovationsrätsel. Trotz hoher Forschungsinvestitionen und marktführender globaler Unternehmen, kommen disruptive und radikale Innovationen meist aus anderen Teilen der Welt. Ein Grund dafür sind finanzielle Engpässe europäischer Unternehmen – diese finanzielle Förderungslücke schließen sogenannte Business Angels, private Investoren, die junge Unternehmen und Start-Ups mit Kapital und Erfahrung unterstützen. Wie kann Europa von Investitionen der Business Angels stärker profitieren? Diese zentrale Frage stand im Mittelpunkt der ZEW Lunch Debate „On Angels’s Wings: Can Business Angels Stimulate European Innovation?“ am 22. November 2017 in der Brüsseler Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union.

Veranstaltungsreihen

Finanzmarktregulierung | Konsolidierung Bankensektor | Reformprozess | Finanzmarkt | Reformmaßnahmen | Finanzkrise | Wirtschaftspolitik aus erster Hand

Bundesbank-Vizepräsidentin Prof. Dr. Claudia M. Buch bei ihrem Vortrag am ZEW zu den G20-Finanzmarktreformen.

Bereits kurz nach Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2007 hatte sich die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer – kurz G20 – im November 2008 auf Reformmaßnahmen verständigt, um künftigen Krisen an den globalen Finanzmärkten vorzubeugen. Am Ende des diesjährigen G20-Gipfels in Hamburg stimmten die Staats- und Regierungschefs einem strukturierten Rahmen für die Evaluierung der bisherigen Reformen zu. Was ist aus den G20-Reformzielen geworden? Sind Finanzkrisen heute weniger wahrscheinlich und die Kosten der jüngsten Konjunkturschocks inzwischen kalkulierbar? Und wo befinden sich Schnittstellen zur Geldpolitik? Um diese Fragen ging es Prof. Dr. Claudia M. Buch, Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, in der Vortragsreihe Wirtschaftspolitik aus erster Hand am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am 17. Oktober 2017 in Mannheim. Ihr Credo: Während die Verantwortung für Finanzstabilität auf nationaler Ebene liegt, sollten die globalen Reformen dazu stets auf internationaler Ebene analysiert und bewertet werden.