Die Verhandlungen für den neuen mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU gestalten sich schwieriger denn je. Zum einen spricht viel dafür, dass Politikfeldern mit klarem europäischen Mehrwert, wie z. B. Verteidigung und Migration, mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Zum anderen steht der EU-Haushalt mit Brexit und dem bevorstehenden Austritt eines der größten Nettozahler stark unter Druck. Das ZEW in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung hat verschiedene Möglichkeiten analysiert, wie die Verantwortlichkeiten für die einzelnen Politikbereiche zwischen den Mitgliedstaaten und der EU aufgeteilt werden können.  Im Rahmen der Studie wurde erörtert, für welche Politikfelder zusätzliche europäische Mittel bereitgestellt werden sollten und für welche nicht.

Wie könnte eine Aufteilung der Zuständigkeiten innerhalb der EU in Zukunft aussehen? Und wie sollte das EU-Budget angesichts der Herausforderungen angepasst werden? Welche politischen Hürden stellen sich der Umsetzung dieser Vorschläge in den Weg? Diesen und mehr Fragen widmet sich die ZEW Lunch Debate.

Redner/-innen

Stefan Lehner

Europäische Kommission

Stefani Weiss

Bertelsmann Stiftung

N. N.

Europäisches Parlament

Moderation: Silke Wettach

Wirtschaftswoche

Zusatzinformation

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Die Teilnahme ist auf Einladung möglich. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an LunchDebates@zew.de.

Standort

Termin

24.01.2018 | 12:00 - 14:00

Veranstaltungsort

Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union

Rue Belliard 60 - 62 1000 Brüssel

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