Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist einer der bedeutendsten Arbeitgeber in Deutschland. Insgesamt liegt die Zahl der Kernerwerbstätigen bei fast 1,1 Millionen Menschen. Gleichzeitig weist die Struktur der Beschäftigung gewisse Unterschiede im Vergleich zu anderen Branchen auf. So sind in der Kultur- und Kreativwirtschaft überdurchschnittlich viele Klein- und Kleinstunternehmen tätig. Zudem weist die Branche einen beträchtlichen Anteil an sogenannten Solo-Selbständigen auf.

Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen des Workshops gemeinsam mit Ihnen das Themenfeld Arbeit und Qualifikation der Menschen in der Kultur- und Kreativwirtschaft bearbeiten. Dabei interessieren wir uns sowohl für die Entwicklungen in der Vergangenheit, die aktuelle Situation als auch für die zukünftige Entwicklung in Bezug auf Arbeitsformen, Erfolgsstrategien und Weiterbildungsmaßnahmen.

Erfahrungsberichte aus unterschiedlichen Teilmärkten der Kultur- und Kreativwirtschaft geben einen Einblick in die Praxis und zeigen, worauf es in Zukunft, insbesondere in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt, ankommen wird. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und den Referentinnen und Referenten wollen wir uns u.a. folgenden Fragestellungen widmen: Welche Qualifikationen sind notwendig? Wie müssen sich Ausbildungsprogramme an die sich verändernden Entwicklungen anpassen? Welcher Weiterbildungsbedarf besteht und wie kann man diesem gegenübertreten?

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Zusatzinformationen

Der Workshop findet im Rahmen des Projekts Stand und Perspektiven der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland statt, welches das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchführen.

Termin

13.07.2017 | 10:30 - 16:00

Veranstaltungsort
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Invalidenstraße 48
10115 Berlin
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