Prof. Dr. Stephan Thomsen ist seit 2011 Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Angewandte Wirtschaftspolitik, an der Leibniz Universität Hannover und Geschäftsführender Leiter des Centers für Wirtschaftspolitische Studien. In weiteren Funktionen ist er Research Associate am ZEW Mannheim, Research Fellow des IZA Bonn, Mitglied im Gutachtergremium zum 5. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung sowie Mitglied der Lenkungsgruppe der Expertenplattform Demographischer Wandel im Land Sachsen-Anhalt.

Er studierte Volkswirtschaftslehre (Dipl.-Volksw., 2001) an der Universität Frankfurt am Main und Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Frankfurt am Main und Hagen (Dipl.-Kfm., 2004). Im Jahr 2006 wurde er an der Universität Frankfurt in Volkswirtschaftslehre promoviert. Im Anschluss war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZEW Mannheim im Forschungsbereich "Arbeitsmärkte, Personalmanagement und Soziale Sicherung" tätig. Von 2007 bis 2011 war er Stiftungsjuniorprofessor an der Universität Magdeburg. Im Jahr 2011 wurde er zum Professor für Angewandte Wirtschaftspolitik an der Leibniz Universität Hannover berufen und übernahm gleichzeitig die Aufgabe der wissenschaftlichen Leitung und Geschäftsführung des NIW Hannover, dessen Direktor und Vorstandsvorsitzender er bis Juni 2016 war.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der empirischen Wirtschaftsforschung und Ökonometrie, insbesondere der angewandten Ökonometrie, Mikroökonometrie und (mikro)ökonometrischen Evaluation. Daneben beschäftigt er sich mit Fragen der Arbeitsmarkt- und Bildungsökonomik, vor allem im Bereich der Evaluation von Politikreformen einschließlich ihrer Nutzen-Kosten-Relation, zum Humankapitalaufbau, zur Migration und zur sozialen Sicherung, sowie der Kriminalprävention.

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