Nach ihrem Diplomstudium der Betriebswirtschaft im Jahr 2012 absolvierte Josefine Diekhof das Ph.D.-Programm „The Economics of Innovative Change“ an der Graduiertenakademie des Max-Planck-Instituts für Ökonomik und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. In ihrer Dissertation betrachtete sie unterschiedliche Forschungsfragen im Kontext der Innovations-, Umwelt- und Entwicklungsökonomik. Sie befasste sich insbesondere mit globalen Marktdynamiken im Zuge des nachhaltigen, technologischen Wandels. So analysierte sie unter anderem den Einfluss von innovativen, jungen Unternehmen auf die Innovationstätigkeit von etablierten Unternehmen im Bereich nachhaltiger Antriebstechnologien. Während ihres zweijährigen Forschungsaufenthalts bei der Weltbank in Mexiko (2015–2016) befasste sie sich mit handelspolitischen Fragestellungen. Speziell analysierte sie relevante Unternehmenseigenschaften, um von Handelsmarkterweiterungen zu profitieren.

Während ihrer akademischen Ausbildung hat Josefine Diekhof eine Vielzahl von interdisziplinären Projekten an der Schnittstelle von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft durchgeführt. Sie untersuchte in Kooperation mit Siemens und dem Fraunhofer IOF Marktpotenziale zu innovativen Technologien. Des Weiteren unterstützt sie seit mehreren Jahren als Aufsichtsratsmitglied einer Energiegenossenschaft den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen in Kooperation mit Stadtwerken, Bürgerinitiativen und Lokalpolitikern/-innen.

Seit September 2017 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im ZEW-Forschungsbereich „Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik“ tätig. Sie beschäftigt sich mit innovationsrelevanten Indikatoren und politischen Fragestellungen.

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