Im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der KfW Bankengruppe führt das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) seit 2009 jährlich eine Befragung unter allen durch das Europäische Emissionshandelssystem (EU-EHS) regulierten Unternehmen in Deutschland durch. Die Erhebung liefert Daten zur Analyse der Auswirkungen des EU-EHS auf die regulierten Unternehmen in Deutschland. Dazu werden rund 800 Unternehmen kontaktiert, von denen im Durchschnitt ungefähr 130 Unternehmen Auskunft über ihre aktuelle Situation und zukünftige Strategien geben. Die Ergebnisse werden jedes Jahr in einem breit angelegten Marktreport, dem KfW/ZEW-CO2-Barometer, veröffentlicht. Seit 2013 wird in diesem Rahmen eine komplementäre Befragung unter Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes durchgeführt. Ziel ist die Analyse jüngster Entwicklungen im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland durch die europäische Klima- und Energiepolitik sowie der Energiewende.

KfW/ZEW-CO2-Panel 2016 - Carbon Edition

Inhalt

Das Wichtigste in Kürze:

  • Obwohl das Pariser Klimaschutzabkommen ein wichtiger Durchbruch in den globalen Klimaverhandlungen sein kann, erwartet die Mehrheit der befragten deutschen Unternehmen keine Reduzierung der globalen Treibhausgasemissionen - auch nicht in der langen Frist.
  • In der derzeitigen Handelsperiode hat das EU-Emissionshandelssystem nur geringe Anreize zur Emissionsreduzierung gesetzt.
  • Der Emissionshandel sollte weiter gestärkt werden, um die Wirksamkeit und Effizienz der europäischen Klimapolitik zu fördern.

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