Der "Financial Market Report CEE" enthält die Ergebnisse einer Umfrage von ZEW und Erste Group Bank AG, Wien, unter Finanzmarktexperten/-innen. Der Bericht gibt Auskunft über die Beurteilung der derzeitigen Konjunkturlage sowie über die Erwartungen hinsichtlich der allgemeinen Wirtschaftslage, der Inflationsrate, der Zinssätze, Wechselkurse und Börsenindexe für Mittel- und Osteuropa, Österreich und die Eurozone in den nächsten sechs Monaten. Die Indikatoren spiegeln den Saldo der prozentualen positiven und negativen Antworten der Umfrageteilnehmer/innen wider. Das mögliche Ergebnis liegt zwischen -100 und +100 Punkten. Ein positiver Saldo weist darauf hin, dass die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die einen Anstieg der jeweiligen Variablen erwarten, die Zahl der Teilnehmer/innen mit negativen Erwartungen übersteigt. Zwischen Juni 2007 und April 2013 erschien er monatlich, seit Juni 2013 vierteljährlich.

ACHTUNG

Die Publikation ZEW-Erste Group-Bank Finanzmarktreport CEE wurde im September 2015 eingestellt.

Finanzmarktreport CEE September 2015

Inhalt

  • Fluctuations in Economic Expectations for the CEE Region
  • Czech Republic, Poland, and Slovakia: Stable Current Situation
  • Croatia, Hungary, and Romania: Economic Sentiments Deteriorate
  • Economic Expectations Deteriorate to Match Weak Current Situation
  • Special Question: Wage Expectations and Wage Inequality

Weitere Ausgaben im Jahr 2015

Die Umfrage

Der Finanzmarkttest Mittel- und Osteuropa ist eine vom ZEW mit der Unterstützung der Erste Group Bank AG, Wien, durchgeführte monatliche Befragung zu den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen und den Aussichten für die Kapitalmärkte in der Region.

Eine analoge monatliche Untersuchung für Deutschland führt das ZEW seit 1991 durch. Ziel der Umfrage ist es, Indikatoren für das allgemeine Konjunkturklima in Mittel- und Osteuropa sowie in Österreich in einem Regionsverbund (CEE) zu entwickeln.

Im Einzelnen werden die Finanzmarktexperten/-innen nach der Beurteilung der aktuellen konjunkturellen Lage sowie nach ihren mittelfristigen Erwartungen befragt, die sie für die nationalen Finanzmärkte der Umfrageregion hinsichtlich der Entwicklung der Konjunktur, der Inflationsrate, der kurz- und langfristigen Zinsen, der Aktienkurse und der Wechselkurse haben. Bei den beurteilten Finanzmärkten handelt es sich um die Regionen Mittel- und Osteuropa und den Euroraum sowie die einzelnen Länder - Tschechische Republik, Polen, Ungarn, Slowakei, Kroatien, Rumänien, Österreich und seit Oktober 2010 die Türkei.

Detaillierte Ergebnisse zu den einzelnen mittel- und osteuropäischen Staaten sowie zu Österreich enthält der Financial Market Report CEE, der vierteljährlich erscheint.

Die Expertinnen und Experten geben bei ihren Antworten qualitative Tendenzeinschätzungen bezüglich der Veränderungsrichtung. Das heißt, sie beurteilen, ob beispielsweise die kurzfristigen Zinsen in den nächsten sechs Monaten ansteigen (+), fallen (-) oder in etwa gleich bleiben (=) werden. Die Beschränkung auf qualitative Tendenzaussagen ist zum einen darin begründet, dass trotz der großen Anzahl an Fragestellungen eine schnelle Beantwortung möglich sein muss. Den Umfrageteilnehmern/-innen stehen im Allgemeinen zwei Wochen für die Beantwortung des Fragebogens zur Verfügung.

Die Auswertung

Die Individualprognosen der im Finanzmarkttest befragten Experten/-innen werden zunächst zu prozentualen Belegungen der einzelnen Antwortkategorien zusammengefasst. Für viele Anwendungen ist es notwendig, die Verteilung der Antworten auf die drei Antwortkategorien in einem einzigen Wert zu beschreiben. Dieser könnte etwa als durchschnittliche Erwartung interpretiert werden. In den meisten Fällen bedient man sich hier eines Saldos S=(p-m) aus den prozentualen Belegungen p der positiven Kategorie (+) und den prozentualen Belegungen m der negativen Kategorie (-). Der Saldo entspricht dem Mittelwert der Antworten, wenn man die drei Kategorien mit +1, 0 und -1 kodiert (weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite des ZEW-Finanzmarktreport sowie auf der Projektseite des ZEW-Finanzmarkttest).

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Friedrich Mostboeck
(Erste Bank)
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