Der alarmierende Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit infolge der jüngsten Wirtschaftskrise kann für die Arbeitsmarktpolitik auf nationaler und europäischer Ebene nicht ohne Folgen bleiben. Angesichts der Tatsache, dass in der EU über 5,5 Millionen junge Menschen Schwierigkeiten haben, einen Arbeitsplatz zu finden, müssen Strategien zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit entwickelt werden. Nur so kann verhindert werden, dass eine verlorene Generation von europäischen Jugendlichen entsteht, die auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft dauerhaft benachteiligt sind.

Vor diesem Hintergrund hat die Robert Bosch Stiftung die vorliegende Studie beim Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim in Auftrag gegeben. Ziel dieser Studie ist es, die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa zu untersuchen, die maßgeblichen institutionellen und ökonomischen Ursachen für Jugendarbeitslosigkeit zu identifizieren und die Maßnahmen zu diskutieren, die ergriffen werden können, um eine bessere Arbeitsmarktintegration von jungen Erwachsenen zu erzielen.

Obgleich die Studie die Perspektive der EU-Mitgliedstaaten insgesamt abdeckt, legt sie den Schwerpunkt auf die südeuropäischen Länder, die in besonderem Maße von der aktuellen Jugendarbeitslosigkeitskrise betroffen sind. Den Hauptteil bilden drei Länderberichte, in denen die Lage in Italien, Spanien und Portugal im Detail dargestellt wird und aktuelle sowie mögliche zukünftige politische Initiativen untersucht werden, die zu einer Senkung der Jugendarbeitslosigkeit in diesen Ländern beitragen könnten.

Download der Kurzfassung der Studie "Youth Unemployment in Europe - Appraisal and Policy Options" (als PDF-Datei, 1,46 MB)