In dieser Studie werden ausgewählte makroökonomische Determinanten der Anzahl der Selbständigen in fünfzehn Ländern Europas untersucht. Datenbasis sind die Arbeitskräfteerhebungen der Europäischen Union für die Jahre 1991 – 2003. Ausgangspunkt der Studie ist der Rückgang der Anzahl der Selbständigen in diesem Zeitraum, bei gleichzeitigem Rückgang der Anzahl der Arbeitslosen und einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf. Paneldatenanalysen geben einen Hinweis darauf, dass sowohl die Anzahl der Arbeitslosen wie auch der Arbeitnehmer die Anzahl der Selbständigen erhöht, wohingegen das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf einen negativen Einfluss ausübt, insbesondere auf die Anzahl der Einpersonenunternehmen. Ein höherer Realzins reduziert die Anzahl der Selbständigen, ebenso wie höhere durchschnittliche Steuern.

Göggel, Kathrin, Johannes Gräb und Friedhelm Pfeiffer (2006), Selbständigkeit in Europa 1991 - 2003: Empirische Evidenz mit Länderdaten, ZEW Discussion Paper No. 06-015, Mannheim, erschienen in: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik. Download

Autoren

Göggel, Kathrin
Gräb, Johannes
Pfeiffer, Friedhelm

Schlagworte

Selbständigkeit, Beschäftigung, Arbeitslosigkeit, Staatstätigkeit