Das Projekt hat zum Ziel, die vorhandenen gleichlaufenden und vorlaufenden Konjunkturindikatoren zu systematisieren sowie qualitativ und quantitativ zu beurteilen. Die Analysen sollen herausarbeiten, welche Aussagen auf Basis ausgewählter Indikatoren für die gegenwärtige und zukünftige Konjunktursituation Chinas möglich sind.

Dabei sollen unter anderem die folgenden Fragen beantwortet werden:

  • Wie gut bilden die vorhandenen gleichlaufenden Indikatoren das chinesische BIP und die Industrieproduktion ab?
  • Wie gut sind die vorhandenen vorlaufenden Indikatoren geeignet, die zukünftigen Werte von realem BIP und Industrieproduktion Chinas zu prognostizieren?
  • Wie groß ist der zeitliche Vorlauf zwischen diesen Indikatoren relativ zu repräsentativen Konjunkturzeitreihen?
  • Welche vorlaufenden und gleichlaufenden Indikatoren sollte man besonders beachten, um die Entwicklung des chinesischen BIP sachgerecht beurteilen zu können? Gibt es Indikatoren, die dominieren und andere, die redundant sind?
  • Welche sektoralen Einzelzeitreihen (wie z.B. Kreditvergabe, Produktion von Vorprodukten (Stahl, Zement etc.), Frachtvolumen, Geldmenge, Börsenindex) sind geeignet, einen Beitrag zur Konjunktur-prognose zu leisten?
  • Können die vorlaufenden Indikatoren durch Kombination untereinander in ihrer Aussagekraft verbessert werden?

Executive Summary, als PDF-Datei, 225 KB

Schröder, Michael (2017), Konjunkturindikatoren für China, Projektbericht, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Mannheim. Download

Kategorie

Gutachten

Schlagworte

China, Konjunktur, Konjunkturprognose, vorlaufende Indikatoren