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Klimaverhandlungen

Die Stabilisierung der weltweiten Treibhausgasemissionen stellt ein globales öffentliches Gut dar, d.h. kein Land kann vom Gebrauch des Gutes Klimaschutz ausgeschlossen werden und es gibt keine Rivalität in Bezug auf die Nutzung des Gutes. Die ökonomische Standardtheorie sagt daher vorher, dass Trittbrettfahrerverhalten (d.h. keine Beteiligung am Klimaschutz) die dominante Strategie in einer solchen strategischen Situation ist. Im Hinblick auf diese Prognose analysieren die vom Forschungsbereich vorgenommenen Untersuchungen die Determinanten der freiwilligen Kooperation zwischen souveränen Staaten. Warum befolgen Staaten internationale Abkommen wie das Kioto-Protokoll? Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, um das Gefangenendilemma zu überwinden und um eine Kooperation zwischen unabhängigen Parteien zu erreichen? Von zentraler Bedeutung für die Erfolgschancen internationaler Abkommen sind hierbei die unterschiedlichen Vorstellungen von Gerechtigkeit unter den Akteuren in der Klimapolitik und die Ausgestaltung von Lastenausgleichsregelungen.


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