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Klimaverhandlungen

Das Kioto-Protokoll

Die Klimaverhandlungen haben eine noch kurze aber dennoch ereignisreiche Geschichte hinter sich. Der erste Schritt wurde 1992 mit der Unterzeichnung der Klimarahmenkonvention in Rio de Janeiro gemacht. In einem zweiten Schritt wurde nach langen Verhandlungen 1997 das Kioto-Protokoll unterzeichnet. Das Protokoll trat im Januar 2005, nach der Ratifizierung durch Russland, letztendlich in Kraft. Die USA, das Land mit den höchsten Treibhausgasemissionen, haben sich jedoch 2001 vom Protokoll abgewand; auch die wichtigsten Entwicklungs- und Schwellenländer haben bisher nur eine passive Rolle im Rahmen des Klimaschutzabkommens gespielt. Hinsichtlich der Klimaverhandlungen gibt es noch viele offen Fragen und es ist offensichtlich, dass in Anbetracht der Sachstandsberichte des IPCC (IPCC Assessment Reports) das Protokoll nur einen ersten Schritt darstellt.
Um den Verhandlungsprozess und die zugrunde liegenden Anreize zu analysieren, benutzen wir einen spieltheoretischen Ansatz, der bestimmte Fairness-Präferenzen berücksichtigt. Zugleich nutzen wir makroökonomische Modelle, welche die folgende Kriterien erfüllen:

  • Auswertung der Ergebnisse von Klimaverhandlungen: Sind die vereinbarten Maßnahmen mehr als nur symbolische Politik?
  • Analyse von Szenarien: Um den Standpunkt einer Partei in Bezug auf zukünftige Verhandlungen zu bestimmen, ist es nützlich, die ökonomischen Auswirkungen einer geplanten Regulierung auf ein bestimmtes Land zu quantifizieren.

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