Die Abgabenlast, die der Staat in Form von Steuern und Sozialabgaben seinen Bürgern aufbürdet, ist mit hohen Effizienzverlusten verbunden. Die daraus resultierenden Wachstums- und Beschäftigungsverluste werden oftmals als notwendige Begleiterscheinung des modernen Wohlfahrtsstaats hingenommen, obwohl alternative Abgabensysteme das Grundproblem möglicherweise entscheidend verringern könnten. Vor diesem Hintergrund haben sich Wissenschaftler des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung gemeinsam mit Fritz Böhringer, Ilsfeld, mit dem Zusammenhang zwischen Grenzsteuerbelastung, Arbeitsangebot und Wachstumseffekten im Kontext des internationalen Steuerwettbewerbs auseinandergesetzt. So bringt Böhringer mit seiner "Fixsteuer"-Konzeption ein fundamentales Reformkonzept zur Beseitigung steuerlicher Fehlanreize ein. Die anderen Autoren beleuchten den mikro- und makroökonomischen Zusammenhang zwischen Steuern, Beschäftigung und Wachstum und stellen das deutsche Steuersystem inklusive Unternehmensteuern in eine international vergleichende Perspektive.