Ausdauer und Leistungsintensität im Handlungsablauf, Motivation, sprachliche, logische und motorische Fähigkeiten, Gedächtnisleistungen ebenso wie die Fähigkeit zur Verarbei-tung von Informationen sind im Schul- und Arbeitsalltag von erheblicher Bedeutung. Die Forschung geht davon aus, dass diese Fähigkeiten durch geeignete Maßnahmen ausbaubar sind. Die bildungsökonomische Forschung wirkt an der Beantwortung der praktischen Frage mit, wann, wie und in welchem Umfang dies aus ökonomischer Sicht geschehen sollte. Dabei steht im folgenden Beitrag der investive Charakter im Vordergrund, der sich aus einer Abwägung von Kosten und Nutzen im Lebenszyklus ergibt.

Pfeiffer, Friedhelm (2010), Entwicklung und Ungleichheit von Fähigkeiten: Anmerkungen aus ökonomischer Sicht, in: Heinz-Hermann Krüger, Ursula Rabe-Kleberg, Rolf-Torsten Kramer und Jürgen Bude Bildungsungleichheit revisited. Bildung und soziale Ungleichheit vom Kindergarten bis zur Hochschule, Studien zur Schul- und Bildungsforschung , Bd. 30, Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden, 25-44.

Schlagworte

Kindheit, Humankapital, Ungleichheit, Familienumwelt