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Bildungsforschung am ZEW

Struktur

Aufgrund der Bedeutung der Bildung für alle Gesellschafts- und Wirtschaftsbereiche werden Projekte mit Bildungsinhalten in allen fünf Forschungsbereichen und den zwei Forschungsgruppen des ZEW durchgeführt. In der Mehrzahl der Projekte werden theoretisch fundierte, auf repräsentativen Längs- und Querschnittsdaten basierende, mikroökonometrische Verfahren zur Analyse von Bildungsprozessen entwickelt und angewendet.

Ein wesentlicher Teil der Bildungsforschung ist im Schwerpunkt "Bildungsökonomik" zusammengefasst. Der Forschungsschwerpunkt Bildungsökonomik wurde im Jahre 2005 im Bereich "Arbeitsmärkte, Personalmanagement und Soziale Sicherung" gegründet. Dies verdeutlicht die enge Verzahnung von Bildung und Arbeitsmarkt in der ökonomischen Bildungsforschung des ZEW. Zentrale Zielgrößen von Bildungsinvestitionen sind die Verringerung der Arbeitslosigkeit, die Erhöhung der Beschäftigung und der Produktivität. Bildungsinvestitionen in den Betrieben werden zusammen mit dem Schwerpunkt Personalmanagement erforscht.

Die vielfältigen Aspekte der Verknüpfung zwischen Bildung, Wissenschaft und Forschung werden zusammen mit dem Forschungsbereich "Industrieökonomik und internationale Unternehmensführung" und der Forschungsgruppe "Informations- und Kommunikationstechnologien" untersucht. Die staatliche Bildungsfinanzierung wird im Bereich "Unternehmensbesteuerung und öffentliche Finanzwirtschaft" analysiert. Die Vermögensverhältnisse in Deutschland und deren Zusammenhang mit der Ungleichheit der Einkommen und der Humankapitalbildung wird im Bereich "Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement" erforscht. Der mögliche Beitrag von Bildung zur Erreichung von Nachhaltigkeit in der Umweltpolitik wird im Forschungsbereich "Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement" thematisiert. Makroökonomische Aspekte von Bildungsinvestitionen und Wirtschaftswachstum werden von der Forschungsgruppe "Wirtschafts- und Konjunkturanalysen" untersucht.


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