Grenzüberschreitende Personalentsendungen haben sich von der Ausnahme zur Regel gewandelt. Für international tätige Unternehmen sind sie sowohl bei der Erschließung neuer Märkte im Ausland als auch im Rahmen von Kontroll- und Managementtätigkeiten sowie beim konzerninternen Wissenstransfer von zentraler Bedeutung. Angesichts der wachsenden Zahl der Entsendungen spielt die Minimierung der Steuer- und Abgabenbelastung eine große Rolle, da diese in der Regel von den Unternehmen über Gehaltsvereinbarungen getragen werden.

Vor diesem Hintergrund befasst sich die Arbeit mit der Quantifizierung der Steuer- und Abgabenbelastung von grenzüberschreitenden Personalentsendungen. Nach einem umfassenden internationalen Überblick über die relevanten steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Regelwerke in Europa und den USA wird ein Simulationsmodell zur Messung der Entsendungskosten sowie des Einflusses von Steuern und Abgaben im Rahmen von Entsendungen entwickelt und an einem internationalen Steuerbelastungsvergleich veranschaulicht.

Schlagworte

Grenzüberschreitende Personalentsendungen, Einkommensteuer, Steuerbelastungsvergleich