Die Kultur- und Kreativbranchen, im Folgenden als Creative Industries bezeichnet, weisen eine überdurchschnittliche Entwicklungs- und Wachstumsdynamik auf (Schumpeter 1997; Tepper 2002; Wiesand 2006b). Hierzu zählen die Branchen Design, Werbung, Inhalte-Produktion (Film, Literatur, Journalismus, Musik u.a.), Softwareentwicklung, Verlag und Druck, FuE-Dienstleistungen, Beratung und Training. Diese Dynamik wird durch die internetbasierte, weltweite Verbreitung audiovisueller Güter, Software und anderer Copyright-basierter Produkte und Dienste angetrieben. Die damit verbundene wirtschaftspolitische Aufmerksamkeit für diese Branchen und die Zunahme des Exportanteils kreativer Produkte und Dienste in den letzten Jahren hat zur Folge, dass die Ansiedlung und Clusterung von Creative Industries zu einem zentralen Standortfaktor geworden ist (Söndermann, Fesel 2007).
Die Studie "Beitrag der Creative Industries zum Innovationssystem am Beispiel Österreichs" im Auftrag der 'arge creativ wirtschaft austria' der Wirtschaftskammer Österreich wurde gemeinsam vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), Karlsruhe, erstellt. Ziel der Studie ist die Analyse der Bedeutung der Creative Industries für das österreichische Innovationssystem.

Georgieff, Peter, Simone Kimpeler, Kathrin Schopen und Christian Rammer (2008), Beitrag der Creative Industries zum Innovationssystem am Beispiel Österreichs, Endbericht zur Studie im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich arge creativ wirtschaft austria, Karlsruhe, Mannheim. Download

Kategorie

Gutachten

Autoren

Georgieff, Peter
Kimpeler, Simone
Schopen, Kathrin
Rammer, Christian

Schlagworte

Innovationssystem, Österreich, Creative Industries