In den südlichen und östlichen Mittelmeerländern ist die Anpassung an die Folgen des Klimawandels besonders relevant. Dies liegt zum Einen an den erheblichen erwarteten Auswirkungen auf die Region, und zum Anderen an der Anfälligkeit bedeutender Wirtschaftssektoren wie der Landwirtschaft und dem Tourismus. Diese Studie analysiert qualitative Szenarien mit Hilfe von Einblicken aus der theoretischen Literatur und Informationen, die im Rahmen von Fallstudien zu Tunesien, Ägypten und die Türkei gesammelt wurden. Wir behandeln verschiedene Dimensionen der Anpassung, darunter die Rolle des Staates, Gerechtigkeitsaspekte, Unsicherheit und die Verbindungen mit Klimaschutzmaßnahmen. Generell kommen wir zu dem Schluss, dass Tatenlosigkeit keine ernsthafte Option ist und zeigen auf, wie Anpassungspolitik grundsätzlich zu gestalten ist. Wir ermitteln zentrale Interventionsbereiche, von der Abschaffung von Barrieren für private Anpassung hin zur Förderung internationaler Kooperation.

Osberghaus, Daniel und Claudio Baccianti (2013), Adaptation to Climate Change in the Southern Mediterranean, A Theoretical Framework, a Foresight Analysis and Three Case Studies, European Commission, FP7, Brussels. Download

Kategorie

Gutachten

Schlagworte

climate change, adaptation, Mediterranean