Jahrg. 23, Nr. 11, Januar 2016

In der Branchengruppe der Möbel-, Sport- und Spielwarenindustrie, Medizintechnik sowie Reparatur und Installation von Anlagen und Geräten stieg der Umsatzanteil mit Produktneuheiten gegenüber dem Vorjahr von 14 auf 17 %. Die Innovatorenquote ging gegenüber den bereits niedrigen Vorjahreswerten noch weiter auf 38 % zurück (2013: 45 %). Im Bereich Medizintechnik sowie Sport- und Spielwaren fiel der Wert auf 35 % (2013: 49 %). In der Möbelindustrie hingegen stieg der Anteil von Unternehmen mit Produkt- oder Prozessinnovationen gegenüber dem Vorjahr von 46 auf 48 %. Im Bereich Reparatur und Installation von Anlagen und Geräten ist ein Minus von gut zwei Prozentpunkten auf 36 % zu verzeichnen. Die rückläufige Innovationsbeteiligung wird sich auch in den Folgejahren fortsetzen: Für 2015 planten nur 34 % der Unternehmen fest mit Innovationsaktivitäten, weitere 14 % waren sich noch unsicher. Für 2016 sehen lediglich 29 % der Unternehmen Ausgaben für Innovationen vor, weitere 15 % waren noch unentschieden. Die Innovationsausgaben betrugen im Jahr 2014 2,72 Mrd. €. 2015 sollen sie auf 2,89 Mrd. € steigen und 2016 weiter auf 2,99 Mrd. € zunehmen. Gemessen am Umsatz sind die Innovationsausgaben der Branche mit 3,1 % überdurchschnittlich hoch. Hierfür ist der Bereich Medizintechnik/ Sport-/Spielwaren mit 3,8 % wesentlich verantwortlich. Die Möbelindustrie kommt auf eine Innovationsintensität von 1,2 %. Der Umsatzanteil mit neuen Produkten stieg 2014 auf 16,8 % an. Auf Marktneuheiten entfielen 3,3 %. Die durch Prozessinnovationen erreichte Stückkostensenkung stieg merklich auf 2,5 %. Aufgrund von Qualitätsverbesserungen konnte ein Umsatzanstieg von 2,4 % erzielt werden.