Jahrg. 21, Nr. 19, Januar 2014

Die schwierigerewirtschaftliche Situati-onder technischen Dienstleistungen (Inge-nieur-und Architekturbüros, technische La-bore) und der FuE-Dienstleisterim Jahr 2012 spiegelte sich auch in den Innovationsakti-vitäten wider. Die Innovatorenquote sank um vier Prozentpunkte auf 40%. In den FuE-Dienstleistungen nahm diese Kennzahlvon 85% auf 78%ab, in denIngenieur-und Architektenbüros sowie technischen Labo-rensank sie von 40% auf 36%. Der Anteil der Unternehmen, die Marktneuheiten einführen konnten,verringerte sich deutlich von 13%in2011 auf 9%im Berichtsjahr. Auch die Innovationsausgaben lagen 2012 mit 3,59 Mrd. € unter dem Vorjahreswert von 3,93 Mrd. €. Die Ausgaben entsprachen 6,7% des Branchenumsatzes. Die Innovati-onsintensität sank beiden FuE-Dienst-leistern von 51% auf 48%und in den Inge-nieur-/Architektenbüros und Laboren von 2,1% auf 1,9%. Der Umsatzanteil mit neuen Produkten war ebenfalls stark rückläufig, er ging von 14,4% auf 8,4%zurück, wobei der größte Einbruch beiNachahmerinnovationen von 11,2% auf 5,9% stattfand. Während der Kostensenkungsanteil durch Prozessinnova-tionen nur gering von 2,5% auf 2,0% sank,verringerte sich der Umsatzanstieg durch Qualitätsverbesserungen um 1,5 Prozent-punkte auf 2,2%. Der Anteil der Unterneh-men, die Forschung und Entwicklung betrie-ben,gingvon 33% auf 31%zurück.Für 2013 zeichnet sich ein günstigeres Innovationsklima ab. Die Innovationsaus-gaben sollen 2013 merklich auf 3,94 Mrd. € damit den Wert von 2011 ansteigen.2014 aber wieder auf 3,75 Mrd. € zurückgenom-men werden.Der Anteil der innovativtätigen Unternehmen (2012: 51%) könnte2013 leicht ansteigen. 49% planten fest mit Innovationsaktivitäten, weitere 5% waren sich noch unsicher.Für 2014 ist allerdings von einer Abnahme auszugehen. Nur40% werden sicherin neue Produkte und Verfah-ren investieren, weitere 13% waren noch unentschlossen.