Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen im Januar 2016 zurück. Der Index verliert gegenüber dem Vormonat 5,9 Punkte und steht jetzt bei 10,2 Punkten (langfristiger Mittelwert: 24,7 Punkte). Dies ist der erste Rückgang nach zwei Zugewinnen in Folge. "Der Beginn des neuen Jahres ist geprägt von den Kapitalmarktturbulenzen in China, die auch zu starken Kursrückgängen am deutschen Aktienmarkt geführt haben. Wie auch schon im vergangenen Jahr belasten die Wachstumsschwäche Chinas und anderer wichtiger Schwellenländer den Konjunkturausblick für Deutschland", kommentiert Prof. Dr. Sascha Steffen, Leiter des Forschungsbereichs "Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement" am ZEW.

ZEW Konjunkturerwartungen für Deutschland Januar 2016
ZEW Konjunkturerwartungen für Deutschland Januar 2016

Die Bewertung der konjunkturellen Lage in Deutschland verbessert sich hingegen leicht. Der Index steigt um 4,7 Punkte und steht nun bei 59,7 Punkten.

Die Erwartungen der Finanzmarktexperten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone verschlechtern sich. Der Erwartungsindikator geht um 11,2 Punkte auf 22,7 Punkte zurück. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum hat sich im Januar 2016 hingegen um 2,1 Punkte auf minus 7,5 Punkte verbessert.

Für Rückfragen zum Inhalt

Dominik Rehse, Telefon 0621/1235-378, E-Mail rehse@zew.de

Jesper Riedler, Telefon 0621/1235-379, E-Mail riedler@zew.de

Ausführliche Informationen und Studien zu den ZEW-Konjunkturerwartungen sowie die  Veröffentlichungstermine 2016 (als PDF-Datei, 24 KB).

Kontakt

Pressereferent

Tel.: +49 (0)621 1235-103

Fax: +49 (0)621 1235-255

kretz@zew.de

Zurück zur Übersicht der Pressemitteilungen